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Empathie

Mai 25, 2022 | Allgemein | 0 Kommentare

Empathie

Empathie ist eine Eigenschaft, die es ermöglicht, uns in andere Menschen hineinzuversetzen und Gefühle, Beweggründe und Entscheidungen anderer besser zu verstehen. Empathisch zu sein, bringt viele Vorteile. Oft ist man als guter Zuhörer geschätzt und bekommt Anerkennung für gute Entscheidungen, die im Sinne von allen Beteiligten getroffen werden. Auch im Berufsleben sind empathische Menschen sehr geschätzt, wenn es um das Leiten und Führen von Teams oder die Zusammenarbeit in Gruppen oder im eigenen Team geht. 

Finde heraus, ob deine Empathie ausgeprägter ist und wenn ja, welcher Empathie-Typ du bist und wie du die Vorteile gut nutzen kannst. Finde auch heraus, wie du dich schätzen kannst, damit deine Empathie und damit das Kümmern und Verstehen anderer nicht überhand nimmt. Ein Coach macht dabei vieles leichter und hilft dir die besten Strategie oder Strategien zu finden, dich in deine Energie zu bringen oder dich dort zu behalten und zeigt dir, wie du gesunde Grenzen setzen kannst. Wir beraten dich gerne dabei, welcher Trainer oder Coach am besten zu deiner Situation und deiner Persönlichkeit passt. Unsere Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Falls du mit einem Empathen zusammen und ist die Partnerschaft gerade anstrengend bist, bist du bei uns ebenfalls richtig. Auch für dich haben wir ein paar Tipps zusammengestellt. 

Empathie – Definition / Was ist Empathie überhaupt?

Empathie ist die Fähigkeit sich in andere hineinversetzen zu können. Diese Eigenschaft macht es möglich, dass man die Empfindungen seines Gegenübers sehr gut wahrnehmen, verstehen und nachvollziehen kann. Auch Gefühle, Gedanken und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen werden von einem einfühlsamen Menschen sehr oft bemerkt. Oft wird Empathie auch als sehr gutes Einfühlungsvermögen und Mitgefühl beschrieben.

 

Was ist der Unterschied zwischen Einfühlungsvermögen und Mitgefühl? 

Im Zusammenhang mit Empathie werden oft die Worte Einfühlungsvermögen und Mitgefühl genannt. Hier kurz zu den Unterschieden:

Einfühlungsvermögen

Als Einfühlungsvermögen wird die Fähigkeit bezeichnet, dass man sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann. Dies bedeutet, dass man verstehen kann, was jemand anderes fühlt oder denkt. Auch wie er reagieren wird, ist etwas, was durch Empathie eingeschätzt werden kann.

Mitgefühl

Im Gegensatz zum Einfühlungsvermögen ist Mitgefühl die Fähigkeit das, was jemand anderes fühlt, ebenfalls zu empfinden. Dies bedeutet noch nicht, dass man auch versteht, warum diese Person so fühlt oder wie diese Person reagiert. Es heißt einfach, dass man am Gefühl – ob Leid oder Freude – des anderen teilhat.

 

Wie verhalten sich empathische Menschen?

Empathische Menschen verstehen, wie andere fühlen oder denken. Sie gehen oft rücksichtsvoll auf andere ein. Empathische Menschen haben Mitgefühl, Verständnis und sind daher im privaten und beruflichen Kontext meist sehr geschätzt. 

Oft sind Empathen die Menschen in unserem Umfeld, die feststellen, dass heute etwas anderes ist und trotz einem „Mir geht´s gut“ nachfragen, was los ist. Sie sehen, dass sich etwas im Verhalten des Gegenübers geändert hat und reagieren darauf. Ebenso respektieren sie häufig die Gefühle anderer, hören genau zu und überlegen gut, was sie sagen und binden die Reaktion des Gegenübers in ihre Entscheidung oder Argumentation ein.

 

Was ist das Gegenteil von Empathie?

Das genaue Gegenteil von Empathie nennt sich Ekpathie. Manche Menschen beschreiben diese Personen oft als emotionslos. Dies mag diese Person oft weniger sympathisch wirken lassen, doch für die Person hat dies oft auch viele Vorteile. Ekpathische Menschen lassen sich nicht oder nicht so sehr auf andere ein. 

Dies Empathielosigkeit schützt diese vor Manipulationen anderer. Bspw. vor Menschen, die ein gewünschtes Verhalten beim anderen hervorrufen wollen, ein Ziel oder anderes verfolgen, um sich besser zu fühlen, Verständnis oder Verbündete zu finden. Ekpathen nutzen dieses Verhalten im beruflichen Kontext auch, um Arbeit abgegeben zu können oder jemanden anderen zu schwächen. Bspw. um selbst besser dazustehen.

 

Was sind die Vorteile empathisch zu sein?

Empathie hat viele Vorteile. Angefangen davon ein guter Zuhörer zu sein und von anderen als Gesprächspartner geschätzt zu werden, hat die Empathiefähigkeit noch weitere andere Vorteile. Diese sind:

  • sich in andere hineinversetzen zu können

  • Verständnis für andere Meinungen, Gefühle, Entscheidungen, etc.

  • Treffen von Entscheidungen unter Einbeziehung aller Beteiligten

  • gutes Selbstreflektionsvermögen

  • großes soziales Umfeld

  • Fähigkeit Konflikte zu lösen

  • Beliebtheit bei anderen

  • langlebige Freundschaften

  • Fähigkeit zur Resonanz

Empathiefähigkeit wird im privaten und beruflichen Kontext sehr geschätzt. Besonders zu Weihnachten, Geburtstagen, Hochzeitstagen, etc. hat Empathie große Vorteile. Ist man als Partner empathisch, fällt es leichter Geschenke zu finden oder jemanden einfach nur eine Freude zu machen. Bpsw. mit einem Ausflug, wo der Partner/die Partnerin schon immer hin wollte und nicht einfach ein Gutschein. 

Zuhören belebt auch die Partnerschaft, besonders wenn man sich auch in seinen Partner hineinversetzen kann. Das hilft auch bei der gemeinsamen Bewältigung von Kummer. Auch Führungskräfte mit Einfühlungsvermögen bringen positive Aspekt ins Unternehmen, die sehr willkommen sind.

 

Was sind die Nachteile empathisch zu sein?

Mit Vorteilen kommen – wie bei jeder anderen Eigenschaft ebenfalls der Fall – auch Nachteile mit der Empathie. Für empathische Menschen bedeutet Empathie oft auch, dass Beziehungen leiden oder eigene Wünsche in den Hintergrund gestellt werden. Das benötigt mehr Energie als nur als Einzelperson oder in Abstimmung mit dem Partner oder der Familie eine Entscheidung zu treffen. 

Es ist zudem schwierig es jedem recht zu machen und immer alles und jeden abzuwägen. Oft entwickelt sich Empathiefähigkeit auch zur Eigenschaft Vermeidung von Konflikten oder zum Aussitzen von Entscheidungen, wenn die Erschöpfung zu groß ist. 

Hier ein paar der Nachteile von zu viel Einfühlungsvermögen in der Übersicht:

  • hoher Energieaufwand durch stetes Einbeziehen der Denke von Dritten

  • geistige Erschöpftheit 

  • Dilemma beim Treffen von Entscheidungen, da diese eine gute Lösung unter Berücksichtigung der Gefühle anderer Treffen wollen

  • Angst Nein zu sagen

  • falsche Rücksichtnahme auf andere

  • Angst vor Konflikten

  • Zurückstellung eigener Interessen

  • geringerer Selbstschutz

  • Einsamkeit im Privatleben, da Ruhepausen benötigt werden

  • reduzierte Fähigkeit im Privatleben Freundschaften aufrecht zu erhalten aufgrund von Erschöpfung und zu vielen „Zuhören“ anderer bspw. im Berufsleben

  • Gefahr von anderen manipuliert zu werden

  • belastetes Beziehungs- oder Familienleben, da Empathen erschöpft sind

Das sind einige Beispiele, wie sich Empathie auch negativ bemerkbar machen kann. Besteht eine Balance und gibt es einen Selbstschutz, überwiegen die Vorteile von Empathie bei weitem. Es schwenkt nur dann ins negative, wenn zu viel Energie zu anderen Menschen abfließt oder zu viel Mitgefühl die eigene Stimmung negativ beeinflusst.

 

Welche Arten von Empathie gibt es?

Die Wissenschaft unterschiedet folgende drei Arten von Empathie. Es gibt die emotionale Empathie, die kognitive Empathie und die soziale Empathie. Diese kann einzeln oder in mehrfacher Form bei Menschen ausgeprägt sein.

Hier die Unterschiede im Detail:

Emotionale Empathie

Emotionale Empathie gibt Menschen die Fähigkeit, Gefühle anderer wahrzunehmen. Ist jemand bspw. traurig, spüren diese das bereits und können darauf eingehen. Gleichzeitig kann es jedoch passieren, dass diese so stark mitfühlen, dass sich auch ihre eigene Stimmung verändert und die Stimmungslage des anderen aufnimmt. 

Kognitive Empathie 

Kognitive Empathie haben Menschen, die sich in die Gedanken und Beweggründe eines anderen hineinversetzen können. Sie wissen oft auch, wie die Person auf eine Situation, Worte oder Entscheidungen reagieren wird. 

Soziale Empathie

Eine dritte Art der Empathie ist die soziale Empathie. Sind Menschen sozial empathisch, bedeutet das, dass diese die Fähigkeiten haben, sich auf andere Menschen sehr gut einstellen zu können. Unabhängig deren Herkunft, Erziehung, Kultur, Altersgruppe, etc. 

Empathie zu besitzen, bedeutet nicht, dass man gleichzeitig emotional, kognitiv und sozial empatisch ist. Empathie kann auch nur eine der drei Arten beinhalten und ist bei jedem Menschen unterschiedlich stark aufgeprägt. Jeder Mensch ist hier verschieden. Und jede Art von Empathie verschieden bei jedem Menschen ausgeprägt.

Möchtest du wissen, welche Art oder Arten von Empathie du hast, lass dich von unseren Coaches beraten. Diese können dir such Tipps geben, wie du die Vorteile davon bestmöglich nutzen kannst.

 

Was ist besser? – Empathisch oder empathielos zu sein?

Darauf gibt es keine klare Antwort. Beides hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist auf jeden Fall, dass es im Alltag/in der Umsetzung gesund für andere und uns selbst ist. Verstehen wir andere und können auf diese eingehen, können wir Entscheidungen treffen, die auch nicht nur uns sondern auch andere zufrieden oder vielleicht sogar glücklich machen. 

Gleichzeitig ist ein gutes Maß an Selbstschutz wichtig, damit wir nicht jedes Gefühl eines Menschen an uns heranlassen. So schätzen wir unsere Stimmung bei zu großer Empathie und lassen uns nicht so leicht von anderen herunterziehen. Darüber hinaus sollten wir auch lernen oder daran festhalten, dass wir Grenzen setzen. 

Ansonsten kann es passieren, dass das Kümmern und Berücksichtigen anderer in den Vordergrund gerät und wir unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse vernachlässigen. So kann Empathie früher oder später auch die Partnerschaft gefährden, wenn die Energie des Partners mit hoher Empathie am Abend häufig zu gering ist und für den anderen Partner wenig Aufmerksamkeit oder Kraft übrig bleibt. 

Ein Coach kann dabei helfen, die Waage zu finden. Dies bringt wieder mehr Energie in dein Leben, erfrischt und entlastet die Partnerschaft und bringt dich wieder in die Balance zwischen Einühlungsvermögen, Mitgefühl und deinen Wünschen und Bedürfnissen. 

 

Wie kann ich lernen empathisch zu sein?

Empathische Menschen können sich in andere Menschen hineinversetzen. Sie sind in der Lage herauszufinden, wie es dem Gegenüber in seiner Situation gerade geht. Hat dieser gerade eine Beziehung beendet, wird die Person vermutlich noch etwas trauriger wie sonst sein, wenn diese den Namen des Expartners hört oder man selbst von seiner glücklichen Beziehung redet. Daher achten Personen mit hoher Empathie oft sehr darauf, was und wie sie etwas sagen. Respektvoll angepasst an die Gefühlslage des Gegenübers.

Jeder ist in der Lage empathisch zu handeln, denken und es zu lernen. Um empathischer zu werden, ist es wichtig etwas mehr über die Person herauszufinden. Was mag sie, worüber redet diese Person häufiger, was ist ihr wichtig, wie reagiert sie in unterschiedlichen Situationen. Das hilft das Verhalten des Gegenübers besser zu verstehen und sein Verhalten oder seine Aussagen daran zu orientieren.

 

Tipps für mehr Empathie im Leben

Hier ein paar Tipps, wie du lernen kannst mehr Empathie in dein Leben zu bringen:

  • höre aktiv zu

  • lasse dein Gegenüber ausreden

  • sei wertfrei und urteile nicht

  • nimm dir Zeit für das Gespräch

  • hinterfrage, wenn du etwas nicht verstehst oder die Situation besser verstehen willst

  • versetze dich in die Situation des anderen ohne diese mit deinem Leben zu vergleichen

  • drücke dich deutlich aus, so dass nichts missverstanden werden kann

  • lass die Situation erst einmal auf dich wirken 

  • reflektiere vor dem Handeln, was du normaler weise tun würdest und wie du reagieren kannst, wenn du dein Gegenüber in der jeweiligen Situation wärst

  • beobachte Empathen, wie diese reagieren und lerne daraus

Darüber hinaus gibt es noch weitere Tipps, die du ausprobieren kannst, um mehr Empathie in dein Leben einzuladen. Wichtig ist, dass du dir Zeit lässt, um nicht stets aus der Gewohnheit heraus reagierst, sondern neues Verhalten ausprobieren kannst. Du wirst sehen, dass Empathie immer mehr Bedeutung in deinem Leben bekommt und mehr Teil deines täglichen Handelns wird.

 

Wie kann ich lernen empathieloser zu sein?

Du kannst lernen weniger Emotionen und weniger Mitgefühl zuzulassen. Dafür ist es wichtig, dass du in Gesprächen oder Momenten nicht sofort in dein mitfühlendes Verhalten verfällst. Bevor du reagierst, ist es wichtig, dass du die Situation betrachtest. 

Was passiert gerade? Was sind deine Wünsche und Bedürfnisse? Was sind die Wünsche und Bedürfnisse deines Gegenübers? Wozu dient die Argumentation deines Gegenübers? Argumentiert dieser nur zu seinem oder ihren Vorteil? Oder sind dabei auch deine Gedanken und deine Meinung berücksichtigt? Dient die Argumentation auch deinem Wohl oder werden die Argumente nur zur Zielerreichung anderer eingesetzt? 

Betrachte die Situation genau. Entscheide auch bewusst, ob es Zeit ist, etwas zu sagen und der Situation zuzuhören oder ob es auch okay ist, sich zu entschuldigen und zu gehen. Beobachte auch andere bei ihrem Verhalten. Personen, denen Ekpathie leichter fällt und beobachte wie diese vorgehen. Probiere aus, wie dein Gegenüber reagiert. 

Geht dieser gelassen damit um, dass ihm jemand etwas erzählen will, dieser aber keine Zeit hat? Finde heraus, wie das Gegenüber reagiert und lerne, dass auch ein Nein ganz normal ist und auch dazu gehört. Und dass du nicht immer ins Mitgefühl gehen musst, um jemanden wertzuschätzen oder um beliebt zu sein. 

Es gibt immer sehr wertschätzende Möglichkeiten, wie bspw. mitzuteilen, dass man zwar gerne zuhören würde und das Gesagte sicherlich sehr interessant sein wird, du jetzt aber keine Zeit hast. Bspw. weil du in 30 Minuten ein Meeting hast und noch etwas vorbereiten musst oder du heute Abend mit deinem Partner ein Candle-Light-Dinner hast und du pünktlich aus dem Büro gehen möchtest. Lerne, dass du selbst auch ohne Grund das Recht auf dein eigenes Leben hast und du entscheiden kannst, wann es gerade passt oder nicht. 

So kannst du auch entscheiden, ob du deine Empathie gerade benötigst oder einfach du sein kannst. Das ist auch im Berufsleben für empathische Menschen sehr wichtig. Da kann es sein, dass das Unternehmensziel nicht immer alle glücklich stimmt, du es dennoch durchsetzen oder verfolgen musst. Ein Coach kann dir dabei helfen. Du lernst – wenn du möchtest – deine Fähigkeiten auszubauen und lernst empathisch und empathielos zu sein und es dann einzusetzen, wenn du es benötigst. 

 

Warum Empathielosigkeit auch Vorteile bringt

Haben wir es als Empath mit toxischen Menschen zu tun – also Menschen, deren Kontakt uns nicht gut tut und die versuchen negativen Einfluss auf unser Leben zu nehmen – kann Empathie auf Dauer ganz schön anstrengend sein. Toxische Menschen erkennen wir daran, dass diese oft negative Gedanken haben, nur Probleme, keine Lösungen oder überhaupt nichts Positive sehen. Dies kann auf Dauer für einen Menschen mit viel Einfühlungsvermögen richtig anstrengend sein. 

Es zieht uns herunter und durch die Fähigkeit als guter Zuhörer, sind Empathen gutes Publikum für eine toxische Person. Ebenso für die Versuche der Manipulation anderer, um eigene Ziele zu erreichen. In solchen Momenten ist es gut, sich distanzieren zu können.

Menschen mit Empathielosigkeit können dies bereits. Empathische Menschen dürfen hier an dieser Stelle lernen sich abzugrenzen und auch einmal Nein zu sagen. Einer der Vorteile der Empathielosigkeit ist dabei die Fähigkeit leichter Entscheidungen für das eigene Wohl zu treffen. Auch können Entscheidungen schneller gehen, da die Situation nicht von jedem Beteiligten betrachtet und durchdacht werden muss. 

 

Empathie im beruflichen Alltag

Empathen sind im Berufsleben beliebt bei Kollegen, da sie oft sehr gut zuhören können, Meinungen und Standpunkte anderer in Entscheidungen einbeziehen und auch die emotionalen Folgen für Beteiligte – bspw. das Team – abwägen können. 

Die Vorteile von Empathie beginnen im Berufsleben bereits beim Vorstellungsgespräch. Im Verlaufe des Vorstellungsgespräches, lernst du was deinem Gegenüber – ggfs. neuem Chef – wichtig ist und ebenso, welche Ziele das Unternehmen verfolgt und was von dir erwartet wird. Während deiner Vorstellung siehst du bereits, wie dein Gegenüber auf deine Worte reagiert und worauf er oder sie besonders positiv oder negativ reagiert. 

Gefällt ihm oder ihr etwas, kannst du diesen Punkt evtl. vertiefen oder später erneut in deine Argumentation aufnehmen. Diese Fähigkeit ist auch sehr wichtig, wenn du mit Kunden, Auftraggebern, wichtigen Partnern zu tun hast. Zeigst du echtes Verständnis und Emotionen und baust deine Argumentation auf Basis der Sicht deines Gegenübers auf, kann dies mehr berühren als ein nüchterner oberflächlicher Vortrag. Das Verständnis wächst. Empathische Menschen haben das Talent Kundenbeziehungen aufzubauen und diese im Rahmen der Zusammenarbeit zu vertiefen. 

 

Empathie als Führungskraft

Empathie ist eine Eigenschaft, die jede gute Führungskraft haben sollte. Es hilft Verhaltensweisen oder Veränderungen im Team wahrzunehmen, einzuschätzen und bei Bedarf ggfs. entgegenzuwirken. Empathen verstehen es gut, ihr Team zu motivieren, Konflikte im Team zu beheben und Lösungen, die von vielen akzeptiert werden, zu finden. Sie können sich sehr gut auf Ihre Mitarbeiter einstellen und einschätzen, welche Strategie bspw. bei der Umsetzung neuer Richtlinien, vorteilhaft sind. 

Gebe daher ruhig in deinem Lebenslauf an, dass du als Führungskraft Empathie mitbringst. Empathische Menschen werden gerne eingestellt. Daher freue dich, wenn du zu eine Gespräch eingeladen wirst und nutze deine Empathie-Fähigkeit. So sieht dein neuer Chef gleich, dass du nicht nur Empathie hast, sondern diese auch lebst und umsetzt. 

 

Partnerschaft mit einem Empathen

Bist du in einer Partnerschaft mit einem Empathen, kannst du dich glücklich schätzen. Im Vergleich zu einem Partner mit Empathielosigkeit, kann sich ein Empath gut in dich hineinversetzen und hört dir in der Regel gerne und gut zu. 

Schwierig wird es dann, wenn dein Partner vor lauter zuhören, abends, am Wochenende oder im Urlaub keine Energie für dich, eure Kinder oder sich selbst hat. Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, dass der empathische Partner Grenzen aufzeigt und der andere Partner diesen dabei unterstützt. Auch kann zu viel Mitgefühl und Einfühlungsvermögen aufs Gemüt deines Partners und die Gesundheit schlagen. 

Dauert die Situation zu lange an, kann es auch auf deine Gesundheit und dein Gemüt schlagen. Auch kann es zu Konflikten kommen, wenn dein Partner zu verständnisvoll ist und es jedem Recht machen will – auch dir. Damit deine Partnerschaft – als Empath oder mit einem Empathen – dauerhaft glücklich ist, beraten wir dich gerne, welcher Coach am besten geeignet ist, um mit dir/euch den Weg zu gehen und die Basis für eine dauerhaft gute Balance zu finden und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

 

Empathie in der Kindheit – warum es so wichtig ist

Empathie ist eine sehr wichtige Eigenschaft für die Entwicklung von Kindern. Vor allem zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr entwickeln sich die Spiegelneuronen voll aus. Diese geben Menschen die Möglichkeit das Verhalten und die Emotionen anderer nachzuvollziehen. 

Zu verstehen, warum manche Kinder vielleicht nicht so nett sind wie andere, dass es Kinder gibt, die neidisch sind, dass Kinder nicht immer ein „heiles“ verständnisvolles, behütetes Zuhause in dem sie geliebt werden, ist sehr wichtig für die normale Entwicklung eines Kindes. Kinder benötigen Empathie und das Verständnis, dass Menschen verschieden sind und gut sind, so wie sie sind. Egal, wie alt sie sind, welche Herkunft, welchen Charakter, etc. sie haben. 

Je mehr Verständnis die Kinder haben und je besser sie gleichzeitig ihren eigenen Standpunkt verstehen und vertreten können, desto besser entwickelt sich die soziale Empathie. Wichtig ist es, als Eltern den Kindern Empathie vorzuleben. Sprich Mitgefühl mit anderen zu haben und Einfühlungsvermögen zu beweisen und Sichtweisen, Gefühle und Grenzen anderer zu respektieren. 

Auch ist Empathiefähigkeit wichtig, um Beziehungen mit anderen aufzubauen und zu pflegen. Ebenso ist es Grundlage für Freundschaften und Partnerschaften. Gegenseitiges Verständnis, das Erkennen von Gefühlen anderer, Rücksichtnahme, Mitgefühl, wenn etwas passiert ist,… All das und noch viel mehr ist wichtig, damit das Sozialleben blüht und sich entwickeln kann. Wie du dein Kind und dich als Elternteil dabei unterstützen kannst Empathie vorzuleben und zu fördern, kannst du in einem Coaching sehr gut herausfinden und daran arbeiten. 

So stärkst du nicht nur dich, sondern auch dein Kind und damit deine ganze Familie. Lass dich heute noch von uns beraten, welcher Coach am besten für deine Situation geeignet ist. Wir beraten dich sehr gerne und kostenfrei. 

 

Warum Begleitung für einen Empathen sehr wichtig ist

Empathische Menschen sind oft beliebt und haben ein großes soziales Umfeld. Gibt es ein Problem oder etwas zu bereden, trifft man sich gerne mit diesen und schüttet sein Herz aus. Empathie ist etwas, was uns gut fühlen lässt. Wir können anderen Menschen helfen. Doch was ist, wenn Empathen Hilfe brauchen. 

Da Empathen oft als Zuhörer geschätzt werden, kann es passieren, dass aus dem eigenen Gehört werden wollen, schnell wieder die Rolle des Zuhörers wird, der das Gegenüber in die Gewohnheit verfällt. Oder wenn man zu viel zuhört, man immer erschöpfter ist, wenn man nach Hause kommt. Das fällt vor allem dann auf, wenn an einem Tag auf einmal „jeder etwas von dir will“. Dann spürt man, dass Empathie auch manchmal ganz schön anstrengend sein kann.

Um dauerhaft gesund zu bleiben, ist es wichtig, dass auch die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele in den Vordergrund gestellt und erfüllt werden. Dass Empathie auch Grenzen hat und empathische Menschen auch mal Zeit für sich oder Zeit ohne Betroffenheit mit jemanden zu fühlen oder ständig auf alle Rücksicht zu nehmen benötigen. 

 

Wie geht´s weiter?

Um zu wissen, wo du gerade stehst, bieten viele Plattformen einen Empathie Test an. Wenn du diesen Text gelesen hast, hast du evtl. schon an der ein oder anderen Stelle den Eindruck gehabt: „Ja, genau. So geht es mir auch.“. Dann hast du bereit unabhängig von einem Empathie Test hinaus, Anzeichen, dass du Empathie empfindest oder Empathie ein Thema in deinem Leben ist. 

Jeder von uns besitzt, die Fähigkeit Empathie zu entwickeln. Je stark diese ausgeprägt ist, liegt an unserer Erziehung, unsere Charakter, unserem Umfeld, unseren Eltern, unserem Job, etc. Auch wie wir Empathie leben, macht viel aus. Sind empathische Menschen im Einklang mit sich und setzen Grenzen, ist Empathie gesund. Kippt die Empathie und wird zur Belastung, sollte schnell gehandelt werden. Selbstschutz ist für empathische Menschen sehr wichtig. Schnapp dir daher am besten einen Empathie Coach bzw. Coach, der fit auf dem Thema Empathie ist, damit lernst dauerhaft eine gute Balance zwischen anderen und dir zu finden. Wir beraten dich gerne. Kostenfrei, neutral und unverbindlich.

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Die häufigsten Fragen

Was verstehen wir unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung des individuellen Verhaltens und die Entwicklung unserer mentalen-emotinalen und spirituellen Aspekte verstanden.

Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der du dich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und deine Lebensziele angehst. 

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen geprät. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. 

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. 

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Ein seriöser Coach muss leben, was er lehrt. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist kein Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen ebenso keinen anerkannten Coach.

Viel wichtiger ist, ob der Coach Lebensprinzipien versteht und dir nahe bringen kann!

Welche Arten von Coaching gibt es?

Bei Persönlichkeitsentwicklung.info erhältst du u. a. Auskunft zu folgenden Coaching-Arten:

  • Business Coaching
  • Unternehmenscoaching
  • Life Coaching
  • Hochsensibilitätscoaching
  • Burnout Coaching
  • Marketing Coaching
  • Finanzcoaching
  • Fitness Coaching
  • Paarcoaching
  • Ernährungscoaching
  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Ganz einfach: Wenn in deinem Leben etwas ins Ungleichgewicht geraten ist! Woran du das merkst? Immer dann, wenn du traurig, gestresst, wütent, enttäuscht oder krank bist.