Fernbeziehung

Fernbeziehung

Sep 3, 2020 | Allgemein, Liebe & Beziehung | 0 Kommentare

Faktencheck

Eine Fernbeziehung kann nicht einfach mit einer Beziehung vor Ort verglichen werden. Sogar unsere Hormone stellen sich auf die Art der Beziehung ein. So haben Frauen beispielsweise mehr Testosteron im Blut, wenn sie in einer Fernbeziehung leben. Fernbeziehungen sind bei weitem kein Phänomen ausschließlich junger Menschen. Die beiden Psychologen Canary und Dainton zeigten, dass bereits im Jahr 1994 eine Millionen Amerikaner eine Fernbeziehung hatten. Landesabhängig hatten oder haben 20-40% der Studierenden eine Fernbeziehung. Außerdem führen ca. 10% der Versetzungen auf der Arbeit einer Fernbeziehung.

Muss ich der Typ für eine Fernbeziehung sein?

Diese Frage stellen sich jedes Jahr Millionen Menschen auf der ganzen Welt. „Das könnte ich ja nicht.“ oder „Dafür bin ich wirklich nicht der Typ.“. Kaum jemand, der glücklich in einer Fernbeziehung ist, konnte sich das vorher vorstellen. Die wenigsten Menschen suchen gezielt eine Beziehung auf Distanz. Es gibt viele Tricks und Tipps für einen „gemeinsamen Alltag“. Das können beispielsweise Rituale und andere Formen der Interaktion (Telefonate, Briefe, Videotelefonie usw.) sein. Mehr dazu erfahrt ihr im weiteren Verlauf von diesem Artikel. 
Das gute an einer Beziehung ist doch, dass man nicht alleine ist. Eine Fernbeziehung meistert ihr gemeinsam.

Es kann ein schönes Gefühl sein, sich zu vermissen. Auch auf Kuscheln müsst ihr nicht verzichten, wenn es für euch beide in Ordnung ist. Das wichtigste ist offene Kommunikation über eure Freiheiten und Grenzen. Ihr könnt über alles reden. Es gibt keine Regeln, nur „Best Practices“ für Fernbeziehungen. Wenn ihr das Gefühl habt, die Distanz würde euch umbringen, sprecht mit dem anderen darüber. Es ist schlimmer, die Beziehung nie gewagt zu haben als es wenigstens probiert zu haben. Wenn es ohne den anderen also nicht geht, dann ist es wichtig, sich aufgeklärt an die Sachen heran zu wagen.

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Herausforderungen

Selbst Beziehungsprofis ziehen manchmal den Hut vor der Kreativität von Paaren in einer Fernbeziehung. Immer wieder stolpern Paare über Hürden, an die vorher niemand gedacht hat. Doch wenn wir uns den Gefahren bewusst werden, lebt es sich viel leichter. Unvorbereitet in eine Fernbeziehung herein zu gehen ist vom Prinzip her kein Problem. Mit der Zeit lernt man dazu und weiß, wie man die verschiedenen Problematiken lösen kann.
Fernbeziehungen sind eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die Schwierigkeiten, die uns am meisten zu schaffen machen sind laut Forschern und Psychologen diese:

  • Finanzielle Hürden, die Fernbeziehung aufrecht zu erhalten. Zum einen müssen teure Zug- oder Autofahrten finanziert werden. Zum anderen ist es ein Streitpunkt, wer diese zahlen soll.
  • Vor- Ort- Freundschaften sind schwerer zu halten, weil am Wochenende selten gemeinsame Aktivitäten geplant werden können. Falls doch, ist meistens der Partner dabei. Er oder sie kann aber nicht richtig in das alltägliche Leben einbezogen werden und auch ein gemeinsamer Freundeskreis kann nur schwer aufgebaut werden. Eventuell fühlen sich die Partner wie zwischen den Welten festgesteckt und nicht wirklich zugehörig.
  • Wir haben unserem Partner gegenüber hohe Erwartungen und wollen unsere Zeit gemeinsam bestmöglich nutzen. Wir wollen nicht nur auf der Couch liegen und erwarten bei Streitigkeiten schnellere Versöhnungen, weil es nur eine knappe gemeinsame Zeit gibt. Dieser Druck kann die verbleibenden Momente zu einem unschönen Erlebnis werden lassen.
  • Es fällt uns schwerer, die Beziehung per Fernanalyse zu definieren. Oft gibt es nur ein ganz oder gar nicht. Die Phase des Kennenlernens wird kurz gehalten aufgrund fehlender Zeit vor Ort.
  • Wissenschaftlich erwiesen erleben wir eine größere Brandbreite an Emotionen. Vom klassischen Vermissen über Eifersucht bis zu gigantischer Freude, wenn man sich sieht ist alles dabei. Vor allem die Unsicherheit wird häufiger, länger und stärker erlebt. Damit ist nicht nur die Sorge über Treue gemeint, sondern auch über die eigene Gefühle und Einschätzungen, wie der Partner reagiert.
  • Man führt unabhängig voneinander zwei verschiedene Leben. Wir erleben unterschiedliche Dinge für uns selbst ohne den Partner. Es ist eine völlig andere Art von Alltag. Gemeinsame Zeit wir dann eher wie ein Urlaub wahrgenommen.
  • Über das Telefon zu streiten ist wirklich unangenehm, sodass manchmal Konflikte wochenlang totgeschwiegen werden. Werden Streitpunkte nicht aus dem Weg geräumt, kann das dazu führen, dass sich Gefühle, wie zum Beispiel Wut, Trauer oder Unzufriedenheit anstauen.

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Auf der guten Seite

Viele Paar sind in einer Fernbeziehung sogar glücklicher, als bei einer Herkömmlichen. Es ist wie ein kleiner Urlaub vom Alltag. Fernbeziehungen mit eigenen Kindern sind teilweise entspannter, weil die Familien sich nicht sofort zusammen schließen müssen. Psychologen und Soziologen betonen auch die Vorteile einer Fernbeziehung.

  • Es kann mehr Zeit für die eigene berufliche Karriere genutzt werden. Wenn ein Partner viel Zeit in die Arbeit steckt, wird das bei herkömmlichen Beziehungen oft als ein schlechtes Zeichen gewertet. Bei Fernbeziehungen ist dies eher nicht der Fall. Je mehr man jetzt arbeitet, desto mehr Zeit kann danach zu zweit verbracht werden.
  • Die Phase der Verliebtheit hält länger an. Durch die ständigen Trennungen und Zusammenkünfte fühlt sich die Liebe stetig frisch und als das Schönste der Welt an. Die Zeit, die wir getrennt verbringen, ist durch die anhaltenden Glückshormone des letzten Besuchs leichter zu ertragen.
  • Wir erleben Situationen, in denen es uns schlecht geht als weniger schlimm, weil wir im Hinterkopf haben, dass uns jemand liebt. In stressigen Phasen des Lebens können wir uns ganz auf uns selbst konzentrieren und müssen keine Rücksicht nehmen, pünktlich zuhause zu sein oder Paarverpflichtungen nachzukommen. Es ist eine wirkliche Erleichterung, die Liebsten in der Ferne sicher vor dem Stress zu wissen.
  • Die gemeinsame Zeit ist leichter wertzuschätzen. Wir wissen um die Kostbarkeit der geteilten Stunden und zeigen sie dem Partner auch. Ein Grund, warum die Verliebtheit länger hält, wir mehr Endorphine ausschütten und angeben, glücklicher zu sein.

Diese Pluspunkte gelten übrigens auch für Wochenendbeziehungen. Wir erleben Emotionen ähnlich.
Forscher sind sich einig, dass die Zeit, die wir miteinander verbringen nicht der einzige Indikator für die Beziehungsqualität ist. Er zeigt aber an, wie schnell wir Fortschritte in der Beziehung machen. Je öfter sich die Partner sehen, desto schneller verloben, trennen und heiraten sie einander. Die schnellsten Fortschritte machen Paare allerdings, wenn sie eine online Paartherapie absolvieren. Eine Paarberatung hilft, die schwierigen Ecken zu umschiffen und trotz schweren Zeiten leicht zusammenzuhalten. Wir können Vertrauen schneller aufbauen und fühlen uns dem Partner näher.

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Fernbeziehung mit Kindern

Das Familienleben muss nicht aufhören, nur weil die Beziehung nun ein paar Kilometer zwischen sich weiß. Obwohl es in diesem Artikel bereits öfter erwähnt wurde: Kommunikation ist das Stichwort. Keiner der Partner sollte sich ausgeschlossen fühlen, auch wenn er seltener da ist. Beide sollten wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen. Sprecht euch persönlich, per Telefon, Sprachnachricht oder auf sonstigen Wegen der Kommunikation ab.  Manchmal ist dem andere eine Entscheidung viel wichtiger, als einem selbst. Es ist also wichtig, so oft wie möglich gemeinsame Entscheidungen zu treffen, damit eine gute Vertrauensbasis entstehen kann.
Kinder sind nicht immer in der Lage, zu verstehen, warum Mama oder Papa jetzt nicht da sein können oder schon wieder gehen. Behaltet immer im Hinterkopf, dass Kinder keine Schuld daran tragen, wenn sie euch nicht sofort berücksichtigen. Auch sie finden die Situation nicht unbedingt einfach und verhalten sich perfekt. Sprecht offen über solche Situationen, sobald sie auftauchen.

Top zehn Tipps für eine gesunde Fernbeziehung

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#1 offen & ehrlich

In den meisten Studien zu Fernbeziehung fanden die Psychologen heraus, dass eine offene und ehrliche Kommunikation der beste Prädiktor für eine lange und glückliche Beziehung ist. In den Studien sollten die Paare angeben, was ihnen in ihrer Beziehung wichtig ist. Über die Hälfte der Paare nannten hier Ehrlichkeit an erster Stelle. Wenn wir unsere Gefühle teilen und schon beim ersten Anzeichen eines Problems den Dialog suchen, hält die Beziehung länger. Auch wenn es schwer fällt: Paare sind in der Regel zufriedener, nachdem sie ein schwieriges Thema angesprochen haben. Versucht in eurer Beziehung immer eine offene, ehrliche und  wertschätzende Kommunikation zu wahren.

#2 Vertrauen

Auch für eine Präsenzbeziehung ist Vertrauen enorm wichtig. Aber noch wichtiger ist es, wenn der Partner viele Kilometer entfernt ist. Wir dürfen kein Kontrollbedürfnis entwickeln, sonst kommt es zu unerträglichen Zweifeln. Wir werden unkonzentriert in unserem Alltag und können auch gemeinsame Zeit nicht richtig genießen. Vertrauen bauen wir auf, indem wir offen und ehrlich reden, viel Zeit miteinander verbringen und dem Partner stets gute und positive Intentionen unterstellen. Wenn wir durch die Brille des Wohlwollens schauen, lebt es sich entspannter. Das Level an Vertrauen hat auch viel mit Eifersucht zu tun. Wenn der Partner zur Eifersucht neigt, ist es besonders wichtig, Rücksicht zu nehmen und ihn von sich aus auf dem Laufenden zu halten.

#3 Alternativen zum Reden

Paare, die sich nicht nur verbal verständigen, sind glücklicher. Sendet euch gegenseitig Postkarten, kleine Geschenke, Bilder oder Videos. Verlinkt euch via Facebook auf witzigen Fotos und schaut, dass ihr auch andere Wege der Kommunikation schaffen könnt. Damit könnt ihr auch über die Ferne das Gefühl von Intimität wahren. Wir haben das Gefühl, zusammen was erlebt zu haben und können auch unsere schönen Momente wenigstens ein bisschen teilen. Psychologen empfehlen vor allem Dinge von persönlichem Wert zu teilen. Es gibt viele romantische Wege der Kommunikation, die es sich lohnt, zu nutzen.

#4 Gleichgewicht finden

Eine der häufigsten Trennungsgründe ist nach dem Psychologen Sahlstein die fehlende Balance in drei Akten. Autonomie oder Bindung, wie offen oder geschlossen eure Beziehung gegenüber anderen ist und Neuheit bzw. Vorhersagbarkeit sind drei wichtige Streitpunkte.                                     

Ihr solltet euch in jedem Fall gemeinsam darüber einigen, wenn es um diese drei Dinge geht. Wollt ihr beide lieber sehr selbstständig bleiben oder euch gegenseitig in Abhängigkeit begeben? Wenn das nicht geklärt ist, kommt es oft zu Machtkämpfen in der Beziehung und beide werden unglücklich, weil sie sich eingeengt oder nicht geliebt fühlen.
Auch die Freiheiten, die ihr euch eingesteht, sind entscheidend. Wollt ihr jeden Tag wenigstens ein Mal eine Nachricht vom Partner oder ist es okay, wenn einmal Stille ist? Versucht es nicht zu übertreiben mit der Nähe und seid euch trotzdem so nah, wie ihr es beide wollt. Dann bleibt immer noch die Frage offen, wie viele Überraschungen ihr wollt. Sind spontane Besuche gewünscht oder möchtet ihr lieber alles absprechen und eine vorhersagbare Beziehung haben. Das alles zu balancieren ist nicht sehr leicht, aber vor allem in einer Fernbeziehung von großer Bedeutung für das gemeinsame und lange Glück.

#5 realistisch bleiben

Es kann passieren, dass wir in einer Fernbeziehung den anderen idealisieren, wie dieser Fachartikel zeigt. Oft haben wir hohe Erwartungen an die gemeinsame Zeit und auch an das gewünschte Verhalten des Partners. Das kann aber auch dazu führe, dass diese Erwartungshaltung nicht erfüllt werden kann und wir schnell enttäuscht sind. Wir können unsere eigenen Schwächen und die des Partners nicht akzeptieren. Dadurch wird die eigentlich schöne gemeinsame Zeit zu einem Horrorerlebnis, obwohl es ohne die unrealistischen Erwartungen hätte schön sein können.

#6 Die richtigen Knöpfe drücken

Kommunikationsforscher fanden heraus, dass in Fernbeziehungen verschiedene Kommunikationswege mit bestimmten Gefühlen verbunden werden. Paare, die viel über das Internet kommunizierten, vertrauten dem Partner mehr. Diejenigen, die mehr telefonierten, fühlten sich mehr einbezogen, waren sicherer über ihre Gefühle und in ihrer Beziehung generell glücklicher. Das wichtigste daran ist, dass sich nicht jede Form der Nachricht über die gleiche Plattform übermitteln lässt. Ein süßes Bild kann die Sehnsucht viel mehr befriedigen als ein Anruf mitten in der Nacht. Überlegt euch gut, was der andere gerade braucht und wie ihr das am besten vermitteln könnt.

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#7 Ziele haben

Sich gemeinsam zu überlegen, wo ihr in 5 Jahren leben wollt, kann nicht nur spannend sein, sondern hat auch noch viele andere Vorteile. Zum einen verschwindet so das Gefühl, die gemeinsame Zeit zur schönsten des Lebens machen zu müssen. Gönnt euch mal ein Wochenende auf dem Sofa und fahrt dafür ihm Sommer an den See zum Camping. Wer gemeinsame Ziele und geplante Aktivitäten hat, lebt einfach entspannter im Hier und Jetzt.

#8 Rituale

Es kann große Erleichterung bringen, wenn sich Paare in einer Fernbeziehung auf gemeinsame Rituale freuen können. Das reicht von dem Date am Abend über Skype am Donnerstag bis hin zum Gute-Nacht-Anruf einmal die Woche. So schafft ihr Intimität und Alltäglichkeit auch über die Distanz hinweg.

#9 Kein Ausgleich, weil es eine Fernbeziehung ist

Oft haben wir das Gefühl, das wir in unserer Fernbeziehung unserem Partner stets und ständig gerecht werden müssen. Mindestens zwei Mal am Tag telefonieren muss schon drin sein. Psychologin Matt weiß, dass sich Paare dadurch gestresst und schnell ausgelaugt fühlen. Nur weil es eine Fernbeziehung ist, müssen wir nicht zwangsläufig näher zusammenrücken. Schaut, was ihr beide wollt und wie ihr einen guten Mittelweg findet.

#10 Verliert euch nicht selbst.

Karin Kutz weiß, dass sich Paare manchmal nur auf den Partner konzentrieren und sich dadurch selbst verlieren. Das ganze Sozialleben wird auf die Distanz projiziert. Wir fühlen uns im Alltag verlassen, leer oder sogar nutzlos. Das muss nicht sein. Ein eigenes Hobby, welches der Partner nicht teilt, kann den grauen Alltag erhellen. Der eigene Freundeskreis ist unerlässlich, um unter der Woche nicht nur alleine auf der Couch zu sitzen. Ihr dürft auch alleine glücklich sein. Nur weil ihr in einer Beziehung seid ist euer Lachen nicht dem Partner vorbehalten.

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

Auf unserem Portal haben wir verschiedene Coaching-Arten vorgestellt und die besten Coaches miteinander verglichen. Dank unserer umfangreichen Vergleichstabellen wirst du die Coaches hinsichtlich verschiedener Kriterien bestens analysieren können und dich problemlos für einen geeigneten Coach entscheiden.

Welche Arten von Coaching gibt es?

Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

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  • Business Coaching
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  • Gesundheitscoaching
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  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)