Gewalt in der Beziehung

Gewalt in der Beziehung

Nov 4, 2020 | Allgemein | 0 Kommentare

Gewalt in der Beziehung – Warnzeichen erkennen & handeln

Einleitung

In Deutschland ist fast jede vierte Frau einmal in ihrem Leben zum Opfer von häuslicher Gewalt geworden. Dies entspricht etwa 22%. Dabei sind es nicht nur Frauen, die zum Opfer von partnerschaftlicher Gewaltwerden. Es ist davon auszugehen, dass ein bis zwei Fünftel der Gewaltopfer männlich sind und hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um körperliche Angriffe handeln. Meistens bemerken die Betroffenen nicht, dass sie zum Opfer von Gewalt geworden sind oder wollen es nicht wahr haben. Doch es gibt Anzeichen, an denen du erkennen kannst, ob du dich in einer toxischen und ungesunden Art von Beziehung befindest, in welcher möglicherweise gewalttätige Übergriffe stattfinden könnten.

In diesem Artikel erklären wir dir, wann partnerschaftliche Gewalt beginnt und welche Formen es gibt. Außerdem informieren wir dich über Warnzeichen, um möglichst frühzeitig zu erkennen, ob du dich möglicherweise in einer toxischen Beziehung befindest. Dazu geben wir dir 10 Tipps von Experten und psychologischen Coaches. Befindest du dich in einer Beziehung, in welcher es einmal oder bereits mehrfach zu gewalttätigen Übergriffen gekommen ist, zeigen wir dir auf, wo du Hilfe aufsuchen kannst. Darüber informieren wir dich über Therapeuten und weitere Einrichtungen, in denen dir sofort und fachlich kompetent geholfen werden kann.

Wir von persönlichkeitsentwicklung.info stellen dir kompetente und fachlich ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung, die dir auf der Suche nach einem Therapeuten und Experten helfen können. Dabei gehen wir ganz individuell und vertraulich auf deine Situation ein, um einen Therapeuten zu finden, der auf deine Bedürfnisse spezialisiert ist. Diese Beratung ist absolut neutral, unabhängig und für dich absolut kostenfrei!

Was bedeutet partnerschaftliche Gewalt?

Oftmals ergibt sich die Frage, ab wann man überhaupt von Gewalt in einer Beziehung sprechen kann. Hier ist wichtig, zu klären, was allgemein unter dem Begriff „Gewalt“ verstanden wird. Körperlich (physisch) oder auch psychisch wirkender Zwang, der durch Kraft oder ein sonstiges Verhalten entsteht, wird allgemein als Gewalt bezeichnet. Ziel ist es dabei, die freie Willensbildung und -betätigung der anderen Person zu beeinträchtigen oder sie unmöglich zu machen. Juristisch betrachtet wird der Begriff im BGH folgendermaßen definiert: „körperlich wirkender Zwang durch die Entfaltung von Kraft oder durch sonstige physische Einwirkung, die nach ihrer Intensität dazu geeignet ist, die freie Willensentschließung oder Willensbetätigung eines anderen zu beeinträchtigen“ (BGH NJW 1995, 2643).

 

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So kann es sich bei physischer Gewalt beispielsweise um Schlagen, Treten, Ohrfeigen, Würgen, Fesseln, Anspucken oder Festhalten handeln. Es handelt sich um ein nach außen gerichtetes, aggressives Verhalten. Seelische oder psychische Gewalt lässt sich dagegen oft schwerer erkennen bzw. nachweisen. Hierbei wird der Betroffene i. d. R. verbal massiv unter Druck gesetzt, bedroht oder beleidigt. Das können zum Beispiel Erniedrigungen, Demütigungen, Schlafentzug oder Essensentzug sein. Bei sexueller Gewalt vermischen sich meist physische und psychische Formen. Darüber hinaus gibt es auch soziale Gewalt, worunter zum Beispiel Einsperren/ Aussperren, die Isolation eines Menschen, die Kontrolle der sozialen Kontakte der anderen Person oder allgemein Kontaktverbote gehören. Zu der ökonomischen Gewalt gehören u. a. Fälle, wie die Kontrolle der Finanzen des anderen, das Wegnehmen von Geld oder das Verbot der Arbeit. Eines haben aber alle Formen gleich: Der gewalttätige Partner nimmt eine dominante Rolle ein und möchte sein Gegenüber einschüchtern, erniedrigen oder seine Überlegenheit ausnutzen. Es geht hierbei oft darum, sich durch das dominante Verhalten Energie zu holen und sich in diesem Augenblick besser zu fühlen. Meist haben die Täter selbst ein Problem mit dem eigenen Selbstwert, welches durch die Anwendung von Gewalt überspielt wird.

Problematisch wird es dann, wenn sich der oder die Betroffene nicht gegen die Angriffe zu wehren weiß bzw. sich keine Hilfe holt. Oft fühlen sich die Opfer selbst schuldig für die Übergriffe, versuchen diese auszublenden oder flüchten sich in die positiven Seiten der Beziehung. Die betroffenen Frauen, Männer und auch darunter leidenden Kinder befinden sich oftmals in einem immer wieder rotierenden Kreislauf der Gewalt. Diesen zu durchbrechen ist ohne Hilfe von außen sehr schwierig.

Neben körperlichen Verletzungen haben alle Formen von Gewalt psychische, psychosomatische und auch psychosoziale Folgen und können u. a. gravierende Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl, sowie auf das Selbstbewusstsein haben.

Warnzeichen rechtzeitig erkennen

Von physischer Gewalt erfahren oft erst Frauenärzte und Ärzte. Psychologische Gewalt ist besonders schwer zu erkennen. Allgemein gilt jedoch, dass bei Grenzüberschreitungen rechtzeitig gehandelt wird. Dies ist nur dann möglich, wenn gewalttätige Verhaltensweisen früh erkannt werden. Es gibt einige Warnsignale, die dabei als Hinweis dienen können. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass dein Partner gewalttätig wird. Treffen hierbei jedoch ein oder mehrere Punkte auf deinen Partner oder deine Beziehung zu, sollte dich das besonders aufmerksam machen und zum Handeln auffordern. Im Folgenden haben wir für dich einige Warnsignale und erste Anzeichen zusammengestellt.

 

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10 Tipps von Experten

Die Opfer von Gewalt in Beziehungen können selbst nichts für das Verhalten ihres Partners und sollten daher auch niemals Schuldgefühle entwickeln. Was jedoch wichtig ist, ist dass jeder Mensch selbst für sein Leben verantwortlich ist. Wir haben dir einige hilfreiche Tipps von Experten und Therapeuten zusammengestellt, die es dir ermöglichen können, den Blick auf dich selbst und deine Bedürfnisse zu richten. Das kann dir dabei helfen, eine harmonische Beziehung zu finden und partnerschaftliche Gewalt frühzeitig zu erkennen und für dich zu unterbinden.

1. Sei realistisch

Schreibe dir auf, in welcher Situation es zu einem gewalttätigen Übergriff oder zu einem für dich unerwünschten Verhalten deines Partners kam und was passiert ist. Das hilft dir dabei, deinen Partner nicht zu idealisieren und einen realistischen, objektiven Blick zu bekommen.

2. Pflege deine sozialen Kontakte

Achte darauf, dass du den Kontakt zu Freunden, Familie und Bekannten nicht vernachlässigst. Eine harmonische partnerschaftliche Beziehung sollte ausgeglichen sein und es dir ermöglichen, den sozialen Aspekt deines Lebens absolut frei auszuleben.

3. Sei selbständig

Auch wenn man in Beziehungen zu einem gewissen Teil Kompromisse eingeht, achte darauf, dass du weiterhin du selbst bleibst und deinen Bedürfnissen und Wünschen weiterhin absolut ungehindert nachgehen kannst. Triff deine eigenen Entscheidungen und mach sie nicht von deinem Partner abhängig. Möchte dein Partner beispielsweise bei bestimmten Aktivitäten nicht dabei sein, ist das kein Grund dafür, dich ebenso davon auszuschließen.

4. Setze deine Grenzen

Überlege dir, welche Verhaltensweisen deines Partners dir gegenüber absolut nicht okay sind. Setze dir hier deine persönliche Grenze und überlege dir ebenso, wie du bei entsprechenden Situationen reagierst. Schau hierbei, dass du die für dich unerwünschten Verhaltensweisen früh genug erkennst und bereits dann entsprechend reagierst.

5. Verzeihen vs. Selbstliebe

Hat dein Partner bereits einmal eine Grenze überschritten und gewalttätiges Verhalten gezeigt? Eine wertvolle Eigenschaft ist es zwar, zu verzeihen – dennoch solltest du dir über Folgendes bewusst sein: Psychologisch betrachtet wird eine Person, die bereits einmal gewalttätig wurde, ihr Verhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholen. Das liegt daran, dass die meisten Täter oft eine Persönlichkeitsstörung oder anderweitige psychische Probleme haben, die gelöst werden müssen, bevor das gewalttätige Verhalten verschwinden kann. Sicherlich hat jeder eine zweite Chance verdient – aber du selbst hast dies auch. Du, dein Geist, deine Psyche und dein Körper – das alles sollte dir am wertvollsten sein. Bleibe dir selbst gegenüber also ebenfalls treu und setze dir Grenzen.

6. Abhängigkeit vermeiden

Aufpassen solltest du, wenn du bemerkst, dass dein Partner zum Zentrum deines Lebens wird. Wenn du andere Aspekte deines Lebens vernachlässigst und eine Abhängigkeit zu deinem Partner entsteht, ist dies ein allgemeines Warnzeichen dafür, dass hier eine ungesunde, toxische Form von Beziehung oder Partnerschaft entsteht. Abhängigkeit ist ein triftiger Grund, warum sich viele nicht von ihrem gewalttätigen Partner trennen. Sie können sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.

7. Selbstliebe

Das Thema Selbstliebe wurde in diesem Artikel schon angesprochen, ist jedoch bezüglich der hier vorliegenden Thematik sehr relevant, weshalb hier noch einmal explizit darauf eingegangen wird. In einer Beziehung kann es vorkommen, dass man dem Partner so viel Aufmerksamkeit gibt, dass man neben anderen Aspekten im Leben auch sich selbst vergisst oder vernachlässigt. Dann kann es passieren, dass man sich selbst nicht mehr beachtet und sich auch keine Liebe mehr schenkt. So bist du auf die Liebe deines Partners angewiesen und von ihr abhängig, was uns wieder zum vorherigen Punkt führt. Liebst du dich selbst, bist du auch nicht auf die Aufmerksamkeit und Liebe anderer Personen angewiesen. Achte darauf, dass du dir selbst noch genügend Freiraum und Zeit einräumst.

8. Auf Augenhöhe

Dass es in einer Beziehung zu Konflikten oder Streit kommt, ist absolut normal und wichtig. Diskussionen und Konflikte sollten aber stets auf Augenhöhe ausgetragen werden. Sollte dein Partner dominant werden und dich energetisch oder sogar körperlich unterdrücken wollen, ist dies ein Alarmsignal.

9. Kommunikation

Kommunikation ist in jeder Beziehung absolut wichtig. Sollte dich etwas an deinem Partner beängstigen oder dir Sorgen bereiten, solltest du darüber mit deinem Gegenüber sprechen. So können Missverständnisse, Ängste und Sorgen schnell aus dem Weg geräumt werden.

10. Reflexion

Mit der Zeit solltest du dich, deinen Partner und vor allem die Beziehung reflektieren. Bist du glücklich mit deiner Partnerschaft? Bereichert sie dein Leben? Stellst du fest, dass dir die Beziehung und dein Partner mehr Sorgen, Ängste und Aufwand bereiten, als dass sie dich und dein Leben mit Glück, Zufriedenheit und Liebe beschenkt, solltest du nachdenklich werden und handeln. Das muss nicht zwangsläufig eine Trennung sein, sondern kann auch erst einmal ein klärendes Gespräch sein.

Wo findest du Hilfe?

Bist du selbst in einer Beziehung, in der Gewalt ein Thema ist, solltest du dich mit der Frage nach einer Trennung beschäftigen. Dabei sollte dir bewusst sein, dass du alleine die Verantwortung für dein Leben, deine Gesundheit und deine Entscheidungen trägst. Wichtig ist aber in allererster Linie, dass du dich vor erneuten Gefahrensituationen schützt. Hier solltest du Hilfe von außen annehmen. Überlege dir, ob dir deine Partnerschaft gut tut. Dabei solltest du wissen, dass du sowohl jederzeit deine Beziehung ohne weitere Gründe beenden, aber deinem Partner auch verzeihen darfst. Möchtest du eurer Beziehung noch eine Chance geben, ist es wichtig, dass ihr Hilfe in Anspruch nehmt und Lösungsmöglichkeiten gemeinsam angeht. Gewalttätiges Verhalten sollte keines Falles verharmlost werden. Wichtig ist, dass du generell etwas unternimmst. Du kannst hierbei vorerst allein und vertraulich mit jemandem sprechen, aber auch zusammen mit deinem Partner. Dabei kommt es ganz auf eure Situation an. Wir informieren dich, wo du allein oder ihr als Paar Hilfe suchen könnt. Eine systematische Behandlung beider Partner ist jedoch meist nur dann sinnvoll, wenn es sich nicht um andauernde Gewalt handelt, denn hier muss zuerst die Sicherheit des Opfers wiederhergestellt werden.

 

Traumatherapie Berlin- Friederike Masz

Berlin

Friederike Masz ist ausgebildete Gestalttherapeutin, psychotherapeutische Heilpraktikerin und hat sich auf Traumatherapie, EMDR und Brainspotting spezialisiert. In ihrer Praxis für Traumatherapie und Lebensgestaltung am Bundesplatz in Berlin bietet sie u. a. Paarberatungen bei häuslicher Gewalt nach Michaela Huber und Katharina Klees an. Hier werden vor allem mögliche posttraumatische Belastungsstörungen festgestellt, Trigger (Auslöser) der Gewaltausbrüche identifiziert, alternative Verhaltensweisen und gewaltfreie Kommunikationsmöglichkeiten eingeübt. Möchtest du ohne deinen Partner therapiert werden, oder hast dich bereits getrennt, bietet Friederike Masz selbstverständlich auch Einzeltherapien an, um dir bei der Verarbeitung und dem Umgang von traumatischen Erlebnissen zu helfen. Alles zu den Leistungen der Therapeutin findest du auch hier.

 

Praxis für Psychotraumatologie Michael Kopper

Köln

Der Diplom-Psychologe, Trauma-Therapeut, HP-Psychotherapeut und Hypnosetherapeut Michael Kopper spezialisiert sich in seiner Praxis in Köln auf Traumatherapie und EMDR für Opfer von Gewalt, Mobbing, Missbrauch und Unfällen, sowie auf Paar- und Aggressionstherapie. Dabei fokussiert der Therapeut auch das Thema Gewalt in der Partnerschaft und hilft hier mit einer Intensivberatung, wobei die Situation eingeschätzt wird und in erster Linie der Schutz und die Verminderung des eigenen Leids im Vordergrund stehen. Mit einem schrittweise erarbeiteten Konzept werden dann Strategien entwickelt, um akute Gewaltausbrüche rechtzeitig verhindern zu können. Ziel ist eine langfristige Veränderung der Situation und im Anschluss die Therapie der bereits erlebten Traumata. Weitere Informationen findest du auf der Internetseite des Therapeuten.

 

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bietet vor allem für Frauen über das Hilfe-Telefon sofortige Beratung. Diese kann auch online und geschützt via Sofort-Chat oder E-Mail in Anspruch genommen werden. Dort erhalten die Betroffenen Kontakt zu Unterstützungseinrichtungen in ihrer Nähe, zu Beratungsstellen sowie alle Informationen rund um Opferschutz und zur Strafverfolgung. Die Kontaktaufnahme kann anonym erfolgen und der oder die Betroffene entscheidet dabei selbst, was sie erzählen möchte und wie viel. Die Berater haben ein offenes Ohr für alle Probleme und bieten bei Bedarf ihre Einschätzung und Erfahrungen an. Der Anruf beim Hilfetelefon ist absolut kostenfrei.

 

Polizeiberatung/Häusliche Gewalt

mit Beratungsstellen-Suche

Gerade bei akuten (Not)Fällen kannst du dich jederzeit mit der 110 telefonisch an die Polizei wenden (und solltest es auch). Auch über die Internetseite erfahren Betroffene rechtliche Informationen rund um häusliche Gewalt.

 

Verein „Frauen gegen Gewalt“

Datenbank mit Hilfsorganisationen in deiner Nähe

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland (bff) schließt rund 190 Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen zusammen und leistet in Deutschland einen Hauptanteil der ambulanten Beratung und Hilfestellung für Gewaltopfer. Mit über 30 Jahren Erfahrung bekommen Betroffenen hier unkompliziert und mit großen Sachverstand jederzeit Hilfe. Dies ist absolut kostenfrei und bei Bedarf auch anonym. Die Mitarbeiter arbeiten zum Teil ehrenamtlich überall in Deutschland und bieten ihre Hilfe bei der Klärung und Bewältigung von Krisensituationen und erlebten Traumata. Hier kannst du selbst aus der Vielfalt von Beratungseinrichtungen nach Hilfsangeboten in deiner Nähe suchen.

 

Weitere Ansprechpartner vor Ort sind u.a.:

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Zusammenfassung und Fazit  

Partnerschaftliche Gewalt ist ein großer Themenkomplex, der sensibel und vertraulich  behandelt werden muss. Es gibt hierbei keine pauschalen Ratschläge und Lösungen, denn die Opfer von gewalttätigen Übergriffen in Beziehungen sind jeweils in sehr unterschiedlichen und individuellen Situationen. Generell muss jede Person autonom selbstverantwortlich entscheiden und handeln. Dabei können jedoch außenstehende Personen objektiv Hilfe leisten. Gewalttätige Übergriffe in Beziehungen sind oftmals mit krankhaften persönlichen Störungen der Täter verbunden und müssen therapiert werden. Es ist dabei wichtig, Hilfe von außen anzunehmen. Bist du bereits einmal gewalttätig in deiner Partnerschaft geworden, ist es wichtig, anzuerkennen, dass es Hilfe gibt und du es schaffen kannst, dich erfolgreich therapieren zu lassen.

Bist du bereits zum Opfer von Gewalt in deiner Beziehung geworden oder möchtest wissen, wie du solche Übergriffe von vornherein vermeiden kannst, haben wir dir in diesem Beitrag einige allgemeine Hinweisegegeben, um dich zu schützen. Darüber hinaus helfen die von uns aufgeführten Warnsignale, einen objektiven Blickwinkel auf deine Beziehung und das Verhalten deines Partners zu bekommen. Du kannst somit besser einordnen, welches Verhalten nicht mehr angemessen ist. Die von uns aufgeführten Anlaufstellen für Hilfe kannst du jederzeit kontaktieren und dich auf freundliche, einfühlsame und kompetente Beratung einstellen.

Unser Team von persönlichkeitsentwicklung.info hilft dir dabei, deine Situation richtig einzuschätzen und dir Rat über verschiedene Möglichkeiten einzuholen. Unsere Mitarbeiter haben jahrelange Erfahrung und behandeln dich und deine Situation absolut vertraulich und neutral. Scheue dich nicht, die Hilfe anzunehmen! Für dich ist diese Beratung völlig kostenfrei und unverbindlich! Kontaktiere uns noch heute, damit wir dir zu deiner Sorgenfreiheit verhelfen können!

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

Auf unserem Portal haben wir verschiedene Coaching-Arten vorgestellt und die besten Coaches miteinander verglichen. Dank unserer umfangreichen Vergleichstabellen wirst du die Coaches hinsichtlich verschiedener Kriterien bestens analysieren können und dich problemlos für einen geeigneten Coach entscheiden.

Welche Arten von Coaching gibt es?

Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

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  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
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Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)