Lebenskrise überwinden | bewältigen | 30 | 40 | 50 | 60

Lebenskrise

Aug 20, 2020 | Allgemein | 0 Kommentare

Lebenskrise überwinden & bewältigen – 10 Tipps für jedes Alter!

„Ich stecke in einer Krise.“- diesen Satz hat so gut wie jeder schon einmal selbst formuliert. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Wenn man erst einmal drin steckt, ist es oft schwer, ohne Hilfe wieder rauszukommen. Wie du es trotzdem schaffst und was Mentaltrainer dir mit auf den Weg geben können, kannst du hier lesen.

Was ist eine Krise?

In der Wissenschaft ist die Definition von Lebenskrise ein Zeitpunkt, an dem wir uns nicht sicher sind, wer wir sind, was wir wollen oder wie wir uns unser Leben vorstellen. Wir haben Zukunftsängste und wissen nicht, wie es weiter gehen soll. Oft entwickeln wir kurzzeitig Symptome einer Despression. Je später eine solche Krise in unserem Leben auftaucht, desto schlimmer fällt sie laut Psychologen aus. Wir machen uns in einer Krise Sorgen um unser Ableben, unsere Träume und um unsere Mitmenschen. Je älter wir sind, desto größer werden diese Sorgen.

Gründe und Auslöser

Wir denken meistens, dass eine Midlife-Crisis nur von Männern erlebt wird, aber tatsächlich berichten genau so viele Frauen von den Symptomen. Psychologen fanden heraus, dass die wenigsten von uns die Krise auf das Alter schieben, sondern auf lebensverändernde Ereignisse. Eine Scheidung, das Ausziehen der Kinder oder auch eine Krankheit sind weit verbreitete angenommene Gründe. Am häufigsten begegnen wir solchen Krisen mit ca. 40 oder 50 Jahren. Gute Neuigkeiten: Wer einmal eine Krise hatte, ist in der Regel damit durch. Nur die wenigsten von uns leiden an zwei schweren Sinnkrisen.

 

30 Jahre

Die sogenannte Quaterlife-crisis ist nicht nur im Coaching, sondern auch in der Wissenschaft immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gefallen. Junge Menschen zwischen 25 und 30 Jahre, die Studium oder Ausbildung abgeschlossen haben, Familie gründen wollen, sollen oder müssen und richtig im Berufsleben stehen könnten, entwickeln nicht selten eine Krise. Durch die immer weiter nach hinten geschobene Familienplanung gibt es in dieser Zeit die größten Unterschiede in Lebensstilen, sowie in der Life-Domain-Balance und damit auch im Wohlbefinden. Durch die pluralisierte Gesellschafts- und Familiendynamiken erleben immer mehr junge Menschen Unsicherheit.

40 Jahre

In dieser Zeit entstehen viele Krisen aus verschiedenen Gründen. Wissenschaftler berichten von Krisen, weil die eigenen Eltern gepflegt werden müssen, die Kinder anfangen, erwachsen zu werden und der berufliche Aufstieg zum Stocken kommt. In dieser Zeit gibt es ein großes Konfliktpotential mit der Umgebung, weil wir nicht wollen, dass sich unsere Lebensdynamik verändert. Wir wollen nicht die, zeitlich gesehen, ersten der drei Lebensabschnitte hinter uns lassen. Vor allem Frauen haben damit zu kämpfen, ihr neues Alter anzugeben.

50 Jahre

Frauen, die mit 50 Jahren in die Wechseljahre kommen, erleiden häufig auch eine Krise, bei der sie sich neu mit ihrem Körper identifizieren müssen. Eltern haben Krisen aufgrund des Empty-Nest-Syndroms, weil die Kinder das Haus verlassen haben. Einige berichten auch von Problemen im Bett. Dabei entwickelt sich eine Krise schneller, wenn nicht darüber kommuniziert wird. Je verschlossener wir sind, desto schlimmer fühlen sich unsere Probleme an.

60 Jahre

Mit 60 fängt das sogenannte „dritte Alter“ eines Menschen an. Manche haben erste ernsthaftere körperliche Beschwerden. Wer auf dem Bau arbeitet oder sich anderweitig stark körperlich betätigt hat, ist besonders schwer betroffen. Wir fragen uns dann häufig, wie lange wir den Job noch ausüben können und auch der eine oder andere Gedanke an das Ableben schleicht sich manchmal ein. Oftmals denken wir dabei auch an unsere Enkelkinder und fragen uns, wie lange wir sie wohl begleiten werden. Bedenkt, dass es hier absolut keinen Grund zur Panik gibt und man diese Gedanken, auch rational betrachtet, schnell wieder in den Griff bekommen kann. Wenn wir hier die nötigen Vorkehrungen treffen, können wir unser Gewissen beruhigen.

Die meisten Menschen um die 60 Jahre sind jedoch meistens noch sehr fit und können Lebenswünsche realisieren oder eine neue Liebe für den Rest des Lebens eingehen. Jetzt ist die Zeit für die letzten großen Abenteuer. Psychologen fanden heraus, dass die vier Hauptgründe für eine Krise Lebensevents und Beziehungen, Identitätskonflikte, Motivationen, sowie Ziele und Erkenntnisse sind.

Benötigt ihr professionelle Hilfe von einem Coach, seid ihr bei uns genau richtig. Wir beraten euch kostenlos zu den besten Mentaltrainern für eure persönliche Weiterentwicklung.

Krisen erfolgreich bewältigen

Jede Krise hat auch ihre guten Seiten. Aus Krisen gestärkt hervorgehen ist ein lebensverändernder Einschnitt für viele von uns. Wir wissen das Leben wieder neu wertzuschätzen, bauen Resilienz auf und können die positiven Aspekte des Lebens besser genießen. Wer die Krise als eine Chance betrachtet, um Werte, Einstellungen und Normen neu zu überdenken, kann nur gewinnen, heißt es in dem Buch: „Aus Krisen gestärkt hervorgehen“ von Elisabeth Lukas.
Wir leiden in einer Krise oft darunter, dass wir nicht mehr wissen, ob wir unser Leben so leben wollen. Ob wir die Menschen, die uns nahe sind, noch mögen und auch der Beruf kann eventuell nicht zu uns passen. Psychologen fanden heraus, dass wir eine Krise schneller überstehen, wenn wir uns austesten und merken, dass wir Spaß an unserem Alltag haben. Wir wollen wieder in den „Flow“ kommen.

Definition von Selbstliebe - persoenlichkeitsentwicklung.info

Wieder in den „Flow“ kommen

Als Flow versteht die positive Psychologie einen mentalen Zustand, in dem wir uns aktiviert, wohl und lebensfroh fühlen. Wir sind ganz in dem Moment und wünschen uns nichts zusätzlich. Die Aktivität braucht Konzentration, jedoch nicht so viel, dass es unangenehm ist. Wir vergessen uns für einen Moment, aber auf eine positive Art und Weise. Wir sind glücklich durch die Aufgabe selbst, ohne an Belohnungen, wie Aufmerksamkeit oder Gehalt zu denken. Viele von uns erleben diesen zeitvergessenden Zustand beim Sport, Musikmachen und bestenfalls auch auf der Arbeit. Die Voraussetzung ist, dass wir eine Herausforderung haben und die Fähigkeiten besitzen, um diese gut zu lösen. Wir haben keine Angst, sie nicht zu schaffen, sind aber auch nicht gelangweilt.
Die besten Momente im Leben sind nicht die passiven. Es sind die, in denen wir unseren Körper und Geist bis zu seinen Limits strecken, das freiwillig tun und uns dies vollkommen wert ist.

Was hat der „Flow“ mit der Lebenskrise zutun?

Gute Frage. Wissenschaftler fanden heraus, dass wir in der Freizeit oft Dinge tun, die Apathie oder Langeweile fördern. Wir schauen Netflix, waschen ab oder versuchen, Zeit für uns zu bekommen. Für viele sind das keine Herausforderungen oder sie denken, dass sie ohnehin gut darin sind. Manchmal haben wir auch kein Interesse an unserer Freizeit. Wir wissen nichts Besseres mit uns anzufangen, haben keine Lust auf gar nichts und schauen Fernsehen. Das ist genau die falsche Reaktion. Wenn wir in einer Lebenskriese sind, fallen wir manchmal in die beiden Ausprägungen derselben Krise: Uns ist alles zu viel oder wir wissen einfach nicht, wohin mit uns selbst. Wenn unser Leben von den beiden Extremen Apathie oder Panik bestimmt ist, dann fühlen wir uns nicht wohl. Wir geraten in eine Sinnkriese.

Was will ich von Leben?

Um herauszufinden, was wir vom Leben wollen, brauchen wir manchmal genau so lange, wie für die eigentliche Umsetzung. Deshalb ist es hilfreich, mit kleinen Schritten anzufangen. Die Psychologie der Entscheidung hat herausgefunden, dass wir uns oft mit kleinen Entscheidungen schon sehr schwer tun. Zum Glück kann uns hier die Neurobiologie etwas helfen..

Stärken helfen, einen Weg zu finden

Ein sehr gut erforschter Ansatz aus der positiven Psychologie, den der Psychologe Martin Seligman bekannt gemacht hat ist, seine Stärken zu nutzen. Mit Stärken meint er Charakterzüge. Diese sind durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:

Eigenschaften von Stärken bei Leben - persoenlichkeitsentwicklung.info

Jeder Mensch hat einige Charakterstärken, die ihn definieren. Wenn wir sie nutzen, fühlen wir uns gut. Wir sind „in unserem Element“ und erfahren automatisch Lebensfreude. Aktivitäten, Jobs und Karrieren, die unsere Stärken ansprechen, führen zu einem Rund-um-Wohlgefühl. Auf der Arbeit fühlen wir uns produktiver, wenn wir unsere Stärken nutzen. Wir sind zufriedener mit dem Job, finden Sinnhaftigkeit und fühlen Erfüllung im Leben. Bezüglich der Arbeit sprechen dann viele auch von Berufung. Es gibt Studien, die zeigen, dass uns das Nutzen unserer Stärken aus depressiven Phasen rausholen kann, weil sich unsere Lebensqualität dadurch ungemein verbessert.
Um seine eigenen Stärken zu finden, braucht es entweder viel Ehrlichkeit und Arbeit an sich selbst oder einen Test. Diesen gibt es teilweise kostenlos mit eingeschränkten Ergebnissen oder kostenpflichtig mit anschließendem Coaching.
Für eine kostenlose Beratung zu den besten Coaches für deine Krise kannst du uns eine individuelle Anfrage senden.

Top 8 Tipps für jedes Alter

Wenn wir aus der Krise schnell, unbeschadet und glücklicher raus wollen, können wir viel dafür tun. Diese 10 Tipps gibt uns die Psychologie an die Hand.

#1 Ursprung finden

In unserer Krise durchlaufen wir oft einige Phasen. Von Vorwarnung, über Schock bis hin zu Trauer und dem Lösen ist alles dabei. Das Ganze wird etwas leichter, wenn wir den Grund unserer Krise kennen. So lassen sich unsere Gefühle besser einordnen und wir können offener drüber reden. Nach Erika Schuchardt ist Ungewissheit die erste Phase, in der wir herausfinden müssen, wo das Problem liegt, wie es ausgelöst wurde und warum dies bei uns der Fall ist. Haben wir diese Fragen geklärt, verstehen wir unser eigenes Verhalten besser und können einschätzen, wie stark uns die Krise trifft oder getroffen hat. Wenn wir den Ursprung kennen, können wir auch den Sinn der Krise finden.

#2 Bewerten

Es fällt uns oft schwer, in einer Lebenskrise richtig zu urteilen. Hier sollten wir erst einmal versuchen, herauszufinden, wie wir die Krise subjektiv wahrnehmen. Wenn wir wissen, was uns fehlt, können wir unsere Krise eventuell bereits etwas abschwächen. Fühlen wir uns durch die Situation nur unsicher oder auch unentschlossen? Haben wir schon einmal etwas Schlimmeres erlebt? Sind wir für irgendetwas dankbar, was im Zusammenhang steht? Wir müssen uns nicht nur auf negative Dinge fokussieren. Begegnen wir allen Gefühlen neutral und geben ihnen Raum. Wenn wir sie unterdrücken, wird es für uns nur noch schwerer.
Wissen wir, wie es subjektiv um uns steht, können wir damit beginnen, das Ganze in Relation zu objektiven Maßstäben zu setzen. Was ist objektiv gesehen das Schlimmste und das Beste, was uns passieren kann und wie wahrscheinlich ist das?

#3 24 Stunden-Trauer

Es passiert uns in einer Krise oft, dass wir gar nicht mehr die Kraft haben, weiter zu machen. Dann ist es für uns nicht hilfreich, uns dazu zu zwingen. Setze dir selbst eine Deadline von 24 Stunden, um einfach nur zu weinen, dich selbst zu bemitleiden und alle Gefühle zu erleben. Dann machst du einen Schlachtplan, wie es weiter geht. Bleib mit dem Kopf nicht im Sand stecken, sondern versuche, dir selbst zu helfen. Ganz nach dem Maria-Montessori-Prinzip ist es ratsam, dir Hilfe zu suchen, um dir selbst zu helfen.

#4 Erleben

Wenn wir eine Lebenskrise haben, dann sehnen wir uns oft nach neuen Erfahrungen. Wir brauchen neuen Input, um zu erfahren, wer wir sind, was wir wollen und wo es hin geht. Das ist vollkommen normal und kann uns helfen, einen weiteren Blickwinkel einzunehmen. Es muss nicht direkt die ganz große Veränderung sein. Brich einfach mal aus deiner Routine aus. Das können bereits Kleinigkeiten sein. Fahre mit dem Fahrrad statt dem Auto zur Arbeit, verbringe das Wochenende bei Freunden und probiere alle Kaffeesorten in deinem Lieblingscafé aus. Es klingt eventuell lächerlich, aber schon kleine Veränderungen können Lichtblicke im Alltag schaffen und uns eine neue Richtung für unsere Gedanken geben. Wir lernen, weiter zu denken als zuvor.

#5 Flow finden

Wie oben beschrieben, ist es wichtig, zu lieben was wir leben. Ordne einen Tag lang alle deine Tätigkeiten auf den beiden Dimensionen Fähigkeitslevel und Herausforderung ein. Machst du mehr Sachen, die dich überfordern oder langweilen? Dann wird es Zeit für einen neuen Alltag. Suche dir Aufgaben und Hobbies, die deine Arbeitstätigkeiten ausgleichen und mach dir das Leben selbst lebenswert. Diese Aktivitäten findest du am ehesten, wenn du dir deine Stärken anschaust. Sie können dir den Weg zu deinem nächsten Traumjob weisen und dir auch in der Freizeit viel Spaß und Kraft schenken. Das führt uns auch direkt zum nächsten Tipp.

#6 Verantwortung übernehmen

Die Krise wird schlimmer, je weniger Kontrolle wir gefühlt haben. Warum also nicht bewusst Kontrolle schaffen? Werde dir bewusst, dass du fast alles selber in der Hand hast. Wenn du denkst, du kannst gar nicht anders, stelle dir einmal vor, du würdest von heute auf morgen verschwinden. Das Leben für die anderen würde trotzdem weiter gehen. Ja, du machst einen Unterschied für viele Menschen. Wenn du gerade keine Familie oder keinen Job hast, dann konzentriere dich auf deine täglichen Kontakte. Der Nachbar würde dich vermissen, der Bäcker würde bankrottgehen, wenn es keinen von uns mehr gibt und auch deine Wohnung würde ohne dich leer stehen. Das sind nur ganz allgemeine Beispiele. Finde deine eigenen und werde dir dann bewusst, dass diese Sachen in deiner Hand liegen. Du kannst aussuchen, zu welchem Bäcker du gehst, wie du deinen Nachbarn behandelst, ob du auf Jobsuche gehst oder ob du dich neu verlieben willst. Sei der Schöpfer deines Lebens.

#7 Wähle deine Waffen

In der Psychologie nennen wir Coping Strategien die Bewältigungsansätze, mit denen wir an Probleme heran gehen. Ist beispielsweise der Reifen des Autos platt, können wir einerseits problemorientiert und aktiv herangehen: „Ich wechsle den Reifen aus.“ oder wir gehen passiv vor: „Ich benutzte mein Fahrrad mit funktionierenden Reifen.“. Forscher fanden heraus, dass je älter wir werden, desto eher greifen wir zu passiven Strategien. In dem Reifen-Beispiel scheint das aber eine eher schlechte Taktik zu sein. Wir wollen lieber aktiv etwas daran ändern, statt einfach mit dem Problem zu leben. In manchen Situationen ist es jedoch besser, die passive Technik zu wählen, vor allem dann, wenn man merkt, dass man hier an seine Grenzen kommt. Wähle also die Waffen oder Techniken bewusst und gezielt aus, um den Aufgaben deiner Krise zu begegnen.

#8 Du kannst sie nicht alle schlagen

Auch hier geht es wieder um die Coping Strategien. Du kannst ein Problem auch emotionsbasiert lösen. In diesem Fall änderst du nichts an dem tatsächlichen Problem, sondern an deiner Einstellung gegenüber dem Problem. Wir können nicht alles in unserem Leben verändern und manchmal ist die Zeit einfach zu kostbar dafür, um zu warten, bis sich das Problem von alleine behebt. Gelegentlich ist es die beste Strategie, einfach damit zu leben und die Tatsachen zu akzeptieren. Durch Entspannungsübungen, Meditationen und Therapien können wir lernen, uns mit Dingen anzufreunden. Hierfür nutzten die meisten von uns einen Coach, denn dies kann es euch enorm erleichtern, neue Handlungsmuster kennenzulernen und umzusetzen.

Bist du auf der Suche nach deinem persönlichen Coach, können wir dir Zeit und Geld ersparen. Unser fachkundiges, erfahrenes Team kümmert sich ganz persönlich um deine konkrete Situation und sucht dir einen Mentaltrainer oder Coach, der individuell auf deine Bedürfnisse eingehen kann. Diese Beratung ist für dich absolut kostenfrei und unverbindlich. Wir sind neutral und unabhängig. Schreib uns für deine kostenfreie Beratung und Weiterentwicklung.

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

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Welche Arten von Coaching gibt es?

Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

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  • Business Coaching
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  • Life Coaching
  • Hochsensibilitätscoaching
  • Burnout Coaching
  • Marketing Coaching
  • Finanzcoaching
  • Fitness Coaching
  • Paarcoaching
  • Ernährungscoaching
  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)