Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer

Rechte als Arbeitnehmer

Nov 28, 2020 | Allgemein | 0 Kommentare

Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer- Top10- Tipps vom Rechtsexperten

Einleitung

Wer sich in einem Arbeitsverhältnis befindet, ist mit seinem Arbeitgeber in einem wechselseitigen Verhältnis, welches durch einen privatrechtlichen Arbeitsvertrag geregelt ist. Hier werden die Rechte und Pflichtensowohl des Arbeitnehmers, als auch des Arbeitgebers festgehalten. Doch auch dabei muss sich an die gesetzlichen Grundlagen gehalten werden. Es gibt jedoch keine Rechtsquelle, die alle Gesetzestexte hierzu bündelt, weshalb es nicht ganz leicht ist, einen Überblick über die Vorgaben des Gesetzgebers zu seinen Rechten und Pflichten zu bekommen.

In diesem Beitrag informieren wir dich grundlegend darüber, was dir in deinem Arbeitsverhältnis zusteht und was du erwarten kannst. Wir erklären dir, ab wann du rechtlich betrachtet ein Arbeitnehmer bist, wo die Details zu deinem Arbeitsverhältnis festgehalten werden und was dabei erlaubt und verboten ist. Außerdem geben wir dir Top-10-Tipps von Rechtsexperten, damit du weißt, was dir zusteht und was man von dir erwarten kann.

Möchtest du individuell in deinem rechtlichen Anliegen unterstützt werden, beraten wir dich fachkundig und vermitteln dir einen Rechtsexperten, der auf dein Gebiet spezialisiert ist. Wir von persönlichkeitsentwicklung.info haben erfahrene und kompetente Mitarbeiter, die sich stets weiter- und fortbilden. Sende uns deine Anfrage für ein unverbindliches Angebot.

Wer gilt als Arbeitnehmer?

Grundsätzlich gilt: Sobald du dich im Dienste eines anderen in persönlicher Abhängigkeit zur Arbeit mit der Unterzeichnung eines privatrechtlichen Vertrages verpflichtest, wirst du vom Arbeitssuchenden zum Arbeitnehmer. Du erbringst eine Arbeitsleistung und erhältst dafür von deinem Arbeitgeber Bezahlung zur Verfügung gestellt. Nicht als Arbeitnehmer zählen hier zum Beispiel Beamte (hier liegt kein privatrechtliches Dienstverhältnis vor) oder Selbstständige und die mithelfenden Familienangehörigen. Als Arbeitnehmer bist du gegenüber deinem Arbeitgeber bezüglich Inhalt, Durchführung, Zeit, Dauer und Ort deiner Tätigkeit weisungsgebunden. Darüber hinaus bist du sozial schutzbedürftig.

Die Rechtsgrundlagen

Grundlegend regelt der Arbeitsvertrag die Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers. Dabei handelt es sich um einen schuldrechtlich gegenseitigen Austauschvertrag, in welchem sich der Arbeitnehmer dazu verpflichtet, abhängige Arbeit zu leisten und diese vom Arbeitgeber vertragsmäßig vergütet zu bekommen. Der Arbeitsvertrag kann auch mündlich abgeschlossen werden, wobei der Arbeitgeber seiner Nachweispflicht nach dem Nachweisgesetz (NachwG.) nachgehen muss. Demnach muss er spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die Arbeitsbedingungen schriftlich festlegen, unterschreiben und vom Arbeitnehmer unterschreiben lassen.

 

Hier müssen dann folgende Elemente enthalten sein:  

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Aber auch Tarifverträge, Arbeitsgesetze und Betriebsvereinbarungen spielen dabei eine Rolle.

Rechtsgrundlage für Beschäftigungsverhältnisse bildet das Arbeitsrecht, welches sich mit der rechtlichen Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auseinandersetzt. Aber: Auch hier sind die einzelnen Gesetzestexte verstreut und es existiert keine Rechtsquelle, die alles zusammenfasst.

Letztendlich gilt, dass der Arbeitsvertrag zwar sowohl nach den gesetzlichen Standards, als auch nach individuellen Regelungen getroffen werden kann, jedoch dürfen die gesetzlichen Minimalanforderungennicht durch Vertragsklauseln umgangen werden. Auch dürfen die Klauseln nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers verschlechtert werden.

3 beliebte Rechtsexperten, die dir bei deinen Anliegen helfen

Kohnen & Krag Rechtsanwälte und Fachanwälte

Hamburg, Düsseldorf, Lissabon

Die Kanzleien Kohnen & Krag sind Experten in den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Erbrecht und Portugiesisches Recht. Vertreten sind diese in Hamburg mit Zweigstellen in Lüneburg, Düsseldorf sowie Portugal. Für den Bereich des Arbeitsrechts steht dir der Rechts- und Fachanwalt Lars Kohnen mit jahrelanger Erfahrung und hoher Kompetenz auch bei schwierigen Fragen zur Verfügung.

Auf der Internetseite des Anbieters wirst du bereits zu grundlegenden Fragen hinsichtlich Kündigung, Aufhebungsvertrag und Abfindung informiert. Insbesondere für Fragen, die sich durch die Corona-Krise ergeben, kannst du eine kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen.

Kontaktiere das Team von Kohnen & Krag unverbindlich und lass dir bei deinen Fragen professionelle Hilfe zukommen.

 

WKR Rechtsanwaltskanzlei

Die WKR Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine mittelständige zu 100% digitale Kanzlei mit mehreren Niederlassungen, wodurch hier deutschlandweit alle Mandanten bedient werden können. Die WKR spezialisiert sich hier auf die Rechtsgebiete Verkehrsrecht, Arbeitsrecht, sowie Medizin- und Familienrecht.

Bezüglich des Arbeitsrechts bekommst du u. a. Unterstützung in den Bereichen rund um Kündigung, Lohnklagen und Mindestklagen. Dabei wird dir eine bestmögliche Betreuung mit klar definierten Abläufen und einem qualitativ hochwertigen Service von verlässlichen Anwälten garantiert. Deutschlandweit wurden hier seit dem Jahr 2018 bereits rund 35.000 Verbraucher betreut und unterstützt. Die Mandanten schätzen hier vor allem den menschlichen und treuen Umgang mit seinen Kunden. Aber auch die stetige Erreichbarkeit, sowie die zuverlässige Administration werden stets positiv bewertet. 

Kontaktiere die WKR Rechtsanwaltsgesellschaft und erhalte eine kostenlose Ersteinschätzung zu deinem persönlichen Anliegen.

Zu den Bewertungen der WKR Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

 

VAGIV Vereinigte Angestelltenhilfe e.V.

Hamburg, Norderstedt, Kiel, Lübeck, Berlin

Die Angestellten- Schutzorganisation hilft dir als Mitglied bei der Durchsetzung deiner Rechte im Arbeitsrecht. Mit nur 49 € Gebühr im Jahr kannst du dich auf eine dauerhafte Beratung und Unterstützung zu deinen arbeitsrechtlichen Anliegen verlassen. Dabei entwickeln die Rechtsexperten gemeinsam mit dir zusammen Lösungen und Vorgehensweisen und klären dich dabei auch über deine rechtliche Lage, die Kosten und Erfolgsaussichten auf. Mit Hilfe der kostenlosen Sofort-Hotline kannst du zwischen Mo – So 7.00 – 22.00 Uhr jederzeit Kontakt aufnehmen. Mitglieder des Vereins schätzen die Zuverlässigkeit, das Engagement, sowie die schnelle und kompetente Beratung der VAGIV Vereinigten Angestelltenhilfe e.V.

Haupt- und Nebenpflichten des Arbeitnehmers

Generell wird zwischen den wesentlichen Haupt- und den unwesentlichen Nebenpflichten unterschieden. Dabei legen die Hauptpflichten fest, um welche Art von Vertrag es sich handelt. Die Nebenpflichten enthalten dagegen universell gültige Vertragsklauseln, die für alle Arten von Verträgen ihre Gültigkeit beanspruchen. Bei einem Verstoß des Arbeitnehmers gegen seine Pflichten, kann der Arbeitgeber eine Abmahnung erteilen. In der Regel ist dies Voraussetzung einer Kündigung.

Zu den Hauptpflichten des Arbeitnehmers zählen:

 

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Zu den Nebenpflichten des Arbeitnehmers zählen:

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Rechte des Arbeitnehmers

n der folgenden Aufzählung haben wir für dich die wichtigsten Rechte von Arbeitnehmern zusammengefasst. Diese werden u. a. im §17 des Arbeitsschutzgesetzes formuliert. Dabei solltest du beachten, dass im Arbeitsvertrag weitere Regelungen je nach Branche und Unternehmen spezifisch festgehalten werden können.
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Top 10 Tipps von Rechtsexperten

Da es sich beim Arbeitsrecht um ein sehr umfassendes Gebiet handelt, welches nur schwer zu überblicken ist, haben wir nachfolgend 10 wichtige Tipps von Rechtsexperten zusammengefasst, die dir dabei helfen, einen Überblick über deine Rechtslage zu bekommen.

 

  1. Prüfe deinen Arbeitsvertrag und nimm dir Zeit!

Bei einem neuen Job solltest du trotz Vorfreude nichts voreilig unterschreiben. Der Arbeitsvertrag sollte spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses ausgehändigt und von beiden Parteien unterzeichnet werden. Achte darauf, dass die oben genannten Elemente im Vertrag enthalten sind. Der Experte für Arbeitsrecht Michael Felser definiert einen guten Arbeitsvertrag vor allem dadurch, dass in diesem auch Regeln für einen Streitfall enthalten sind.

Empfehlenswert ist außerdem, dass du dir deinen Vertrag in Ruhe zu Hause durchlesen kannst, bevor du ihn unterzeichnest. Bestenfalls kannst du deinen Arbeitgeber bitten, dir den Vertrag per Mail zuzusenden. Manchmal verwenden Arbeitgeber Klauseln, die dessen Rechtsposition verbessern, jedoch dich als Arbeitnehmer unangemessen benachteiligen. Hier schreibt das Gesetz vor, dass solche Klauseln rechtsunwirksam sind, auch wenn der Vertrag bereits unterschrieben wurde. Ein Beispiel für eine solche Klausel: Sehr häufig findet sich in Arbeitsverträgen die Klausel, dass Überstunden mit dem monatlichen Gehalt abgegolten werden. Dies ist jedoch grundsätzlich nicht rechtswirksam.

 

  1. Alles Wichtige zum Gehalt

Dein Anspruch auf Vergütung als Gegenleistung für deine Arbeit kannst du bar, per Scheck, per Überweisung oder zum Teil in Form von Sachbezügen erhalten. Über die Höhe des Gehalts lässt sich grundsätzlich (Ausnahme bilden hier beispielsweise Tarifverträge) verhandeln. Laut §614 BGB ist der Arbeitnehmer vorleistungspflichtig, sodass die Vergütung erst nach der Tätigkeit innerhalb des vereinbarten Zeitabschnittes erfolgen muss. Auch hier zum Schutz des Arbeitnehmers: Die Grenze für die Lohnzahlung ist laut Beschluss des LAG-Baden-Württemberg der 20. Tag des Folgemonats. Schau vor allem, ob in deinem Vertrag auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder etwaige Bezüge (Umsatz- und Gewinnbeteiligungen) enthalten sind.

 

  1. Sind deine Aufgaben im Vertrag präzise geregelt?

Achte darauf, dass deine Aufgaben im Vertrag präzise und nicht zu verschwommen formuliert werden. So schützt du dich selbst davor, dass dein Aufgabengebiet eventuell zu umfangreich, nicht deiner Qualifikation entsprechend oder du zu gering bezahlt wird. Du räumst dir damit das Recht auf Ablehnung bestimmter Tätigkeiten ein.

 

  1. Überstundenregelungen

Informiere dich, ob du dazu verpflichtet bist, Überstunden zu leisten und wie diese  vergütet werden. Denn: Auch ohne vertragliche Vereinbarung, müssen Überstunden bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden. Wichtig ist außerdem, dass du dir deine Überstunden notierst und auch aufschreibst, warum du Überstunden machst, denn in einem Streitfall fordern die Gerichte, dass Überstunden mit „Wissen und Wollen“ des Arbeitgebers geleistet worden sein müssen. 

  1. Probezeit und Kündigungsfristen

Vor allem bei befristeten Verträgen solltest du darauf achten, dass in deinem Vertrag eine klar benannte Kündigungsfrist angegeben ist. Eine befristete Anstellung kannst du nämlich nur dann kündigen, wenn dir das vertraglich erlaubt ist. Die Probezeit gilt nur, wenn sie direkt zu Beginn im Vertrag fixiert wird. Während der Probezeit sind die Regelungen des gesetzlichen Kündigungsschutzes noch außer Kraft gesetzt. Laut Anwalt Stefan Kramer ist es umso besser, je präziser die Formulierungen im Vertrag getroffen wurden, denn das schützt dich als Arbeitnehmer vor unerwarteten Überraschungen.

 

  1. Achtung Ausschlussfristen: Was sie bedeuten

Besonders Ausschlussfristen gelten in den meisten Arbeitsverhältnissen. Sie bezeichnen Fristen, nach deren Ablauf arbeitsvertragliche Ansprüche oder Rechte erlöschen, wenn sie nicht innerhalb dieser Frist schriftlich geltend gemacht werden. Hierzu zählen grundsätzlich alle Arten von Ansprüchen, wie beispielsweise Zahlungsansprüche oder die Erteilung eines Arbeitszeugnisses.

Beachte also, dass du deinen Arbeitgeber bei einem Anspruch direkt kurz schriftlich zur Erfüllung aufforderst, damit dir dieser Anspruch nicht verloren geht. Eine kurze E-Mail reicht hier schon aus.

 

  1. Aufhebungsvertrag – was du wissen musst

Nicht immer ist alles harmonisch in einem Arbeitsverhältnis. So erfordern es manchmal die Umstände im Betrieb, aber auch äußere Umstände (wie zum Beispiel die Corona-Krise), dass der Arbeitgeber seinem Angestellten einen Aufhebungsvertrag vorlegt. Hier gilt es, vorerst ruhig zu bleiben und nichts voreilig zu unterschreiben. Lass dich zuerst vom Betriebsrat oder der zuständigen Gewerkschaft beraten und bitte deinen Arbeitgeber um eine Bedenkzeit von mindestens einer Woche.

 

  1. Reaktionen bei einer Kündigung

Ist die Kündigung da, heißt das noch nicht, dass damit alles klar geregelt ist. Hier gilt zunächst einmal: Ruhe bewahren! Erkundige dich zuerst, ob die Kündigung überhaupt zulässig ist und inwieweit dir eine Abfindung zusteht. Hier solltest du dich von Experten beraten lassen (siehe Tipp 10). Überlegst du, eine Klage beim Arbeitsgericht einzureichen, solltest du zeitnah handeln, denn sonst ist die Kündigung wirksam. Ist die Kündigung unanfechtbar und eine Klage ausgeschlossen, solltest du dein Arbeitsverhältnis dennoch respektvoll und freundlich abschließen. Außerdem bist du zur korrekten und vollen Arbeitsleistung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist verpflichtet. 

  1. Achte auf die Signale deines Arbeitgebers

Bereits vor Abmahnungen, Problemen oder Kündigungen gibt es oftmals Signale, die dir zeigen können, in welche Richtung sich dein derzeitiges Arbeitsverhältnis entwickelt. So kann es sein, dass dir Tätigkeiten entzogen, dir Informationen vorenthalten werden oder du nicht mehr zu beruflichen oder privaten Meetings eingeladen wirst. Je früher du diese Signale wahrnimmst, desto eher kannst du dich von Experten beraten lassen und reagieren.

 

  1. Auf der sicheren Seite: an wen du dich wenden kannst

Das Arbeitsrecht mit all seinen Gebieten und Facetten ist so vielschichtig, dass es schwer möglich ist, alle Situationen rechtlich zu überschauen. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du dir einen Experten zu Rate ziehst.

Bist du in einem Unternehmen angestellt, in dem es einen Betriebsrat gibt, solltest du dich mit deinen Problemen vorerst an diesen wenden. Auch kann dich die zuständige Gewerkschaft deines Unternehmens zu deinen Anliegen beraten. Versuche jedoch, die Probleme zunächst alleine mit deinem Chef, dem Betriebsrat oder der Gewerkschaft zu regeln. Erst, wenn du hier mit freundlichen Hinweisen und Gesprächen nicht weiterkommst, solltest du weitere Schritte einleiten.

Informieren kannst du dich auch bei der Rechtsberatungsstelle deines örtlichen Arbeitsgerichtes für Beratungen.

Zudem gibt es die Arbeitnehmerhilfe e.V. Bist du in diesem Verein Mitglied (Beitrag 40 € / Kalenderjahr), bekommst du bei deinen Problemen kostenlose Arbeitsrechtberatung von professionellen Arbeitsrechtanwälten.

Darüber hinaus besteht für bedürftige Personen durch das Beratungshilfegesetz unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, eine kostenlose Rechtsberatung zu erhalten. Dafür muss sich an das zuständige Amtsgericht gewandt werden.

Experten auf dem Gebiet des Arbeitsrechts sind Anwälte, insbesondere Fachanwälte für Arbeitsrecht. Wir stellen dir nachfolgend drei Rechtsexperten vor, die dir bei deinen arbeitsrechtlichen Anliegen weiterhelfen können.

Zusammenfassung und Fazit

Ein Arbeitsverhältnis ist ein gegenseitiger Vertrag, wodurch sich Rechte und Pflichten sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer ergeben. Bedenke, dass es sich hier um ein Verhältnis handelt und nicht um eine abhängige Erwerbstätigkeit. Mit diesem Beitrag haben wir dir einen Überblick über deine Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer gegeben. Diese Informationen helfen dir dabei, eine grundlegende Sicherheit darüber zu bekommen, was du in deinem Arbeitsverhältnis erwarten kannst und was dir zusteht. So solltest du dich bei Ungerechtigkeiten oder Unstimmigkeiten nicht gleich geschlagen geben, sondern vorerst prüfen, ob bestimmte Klauseln oder Regelungen überhaupt rechtswirksam sind. Da sich diese aus unterschiedlichen Quellen ergeben, ist die Thematik des Arbeitsrechts sehr umfangreich. Aus diesem Grund kann es für dich von Vorteil sein, dir bei deinem Anliegen einen fachkundigen und kompetenten Berater zur Unterstützung zu holen. Letztendlich solltest du nach der Beratung dennoch autonom selbst entscheiden, was du tun möchtest. Auch Arbeitgeber sind Menschen, mit denen du vorerst in Ruhe und respektvoll reden kannst. Sollte dies jedoch nicht funktionieren, haben wir dir hier einige Anlaufstellen für deine rechtliche Beratung und Unterstützung angegeben.

Auch wir von persönlichkeitsentwicklung.info vermitteln dir einen kompetenten Rechtsexperten, der auf deine Anliegen spezialisiert ist. Unsere Mitarbeiter beraten dich kompetent zu deiner individuellen Situation und helfen dir mit einem Experten weiter. Unsere Beratung ist für dich absolut kostenfrei und unverbindlich. Kontaktiere uns für dein persönliches Anliegen.

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

Auf unserem Portal haben wir verschiedene Coaching-Arten vorgestellt und die besten Coaches miteinander verglichen. Dank unserer umfangreichen Vergleichstabellen wirst du die Coaches hinsichtlich verschiedener Kriterien bestens analysieren können und dich problemlos für einen geeigneten Coach entscheiden.

Welche Arten von Coaching gibt es?

Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

Bei Persönlichkeitsentwicklung.info erhältst du u. a. Auskunft zu folgenden Coaching-Arten:

  • Business Coaching
  • Unternehmenscoaching
  • Life Coaching
  • Hochsensibilitätscoaching
  • Burnout Coaching
  • Marketing Coaching
  • Finanzcoaching
  • Fitness Coaching
  • Paarcoaching
  • Ernährungscoaching
  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)