Sex in der Beziehung | zu wenig | wie viel ist normal | kaum | Gründe

Sexualität

Okt 22, 2020 | Sexualität, Allgemein | 0 Kommentare

Sex in der Beziehung – wie viel ist normal?

Viele Paare leben in einer Beziehung, in der sie sich mehr oder auch weniger Sex wünschen. Meist befindet sich das Sexualleben nicht im Gleichgewicht. Dabei ist oft unklar, warum dies überhaupt der Fall ist. Es stellt sich die Frage, wie viel Sex in einer gesunden Beziehung normal ist. In diesem Artikel verraten wir dir, ob es so etwas, wie ein „normal“ überhaupt gibt, welche Gründe für ein Ungleichgewicht im Sexualleben sorgen können und was du tun kannst, um eine Beziehung mit einem gesunden Sexualleben zu führen. Dabei geben wir dir hilfreiche Tipps von professionellen Mentaltrainern.

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Wie viel Sex ist normal?

Das mit der Häufigkeit ist so eine Sache. Je zufriedener wir mit dem Sex sind, desto häufiger wünschen wir ihn uns meistens. Aber: Nur weil wir mit unserer Beziehung zufriedener werden, haben wir nicht gleich mehr Verkehr. Lauteiner Studie von Psychologen aus den USA wird unsere eigene Lust durch die Zufriedenheit unseres Partners maßgebend beeinflusst. Sie fanden heraus, dass wir in den ersten drei Ehejahren zwischen 6 und 10 Mal im Monat miteinander schlafen, unabhängig von der Art des Verkehrs.
Die optimale Menge ist also nicht für jedes Paar gleich, scheint sich aber in langjährigen Beziehungen und Ehen auf ca. ein bis zwei Mal die Woche einzupendeln.
Sprechen wir über Gründe für zu viel oder zu wenig Sex, haben wir damit schon eine ganze Menge gesagt. Wir leben meistens nicht in  einer Beziehung ohne Sex, weil wir es so wollen.

 

Gründe für keinen Sex

Hat ein Paar keinen oder nur sehr wenig Sex, kann das mehrere Gründe haben. So wie jedes Paar individuell ist, sind es auch die Gründe. In einer Ehe ändert sich die Dynamik nach einer Zeit. Auch in Langzeitbeziehungen und Lebenspartnerschaften kommt es manchmal dazu, dass mindestens ein Partner nicht zufrieden mit der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs ist. Dann kommen Fragen nach den Gründen dieser Situation auf. Warum möchte man oder der Partner gerade weniger oder mehr Sex? In jeder Studie werden unterschiedliche Gründe für keinen oder zu wenig Sex in der Beziehung genannt, weshalb diese nicht geordnet, sondern nur gelistet dargestellt werden können. Hier einmal die bekanntesten und verbreitetesten Gründe, für zu wenig oder gar keinen Sex, die die Psychologie erforscht hat.

1. Fehlende Liebe

Jede Beziehung durchlebt verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Graden der Intimität. Wenn kuscheln, liebe Worte und Intimität wegfallen, dann haben Beziehungen keinen Sex, weil die Liebe eingeschlafen Sie haben es sich nicht ausgesucht, sondern sind „irgendwie da reingerutscht“. Wünschen sich beide Partner allerdings wieder mehr körperlichen Kontakt, kann dies zu Fremdgehen oder Trennungen führen. Befindest du dich gerade in einer solchen Beziehung, wünscht dir den offenen Dialog mit deinem Partner, hast jedoch Angst vor Zurückweisung und Einsamkeit? In diesen Fällen ist es gut, mit einem Paarberater auch alleine zu sprechen. Er kann uns mit verschiedenen Methoden aus dieser Situation heraushelfen und uns gegebenenfalls eine andere Richtung zeigen.

2. Vorherige Erfahrungen

Leider gibt es manche von uns, die Vergewaltigung oder Misshandlung erlebt haben. Das kann dazu führen, in der bestehenden, aber auch in zukünftigen Beziehungen keine körperliche Nähe zulassen zu können. Solche Menschen lieben ihren Partner, gehen jedoch, je nach Art des Traumas, mit bestimmten Situationen anders um oder können vieles noch nicht zulassen. In diesen Fällen ist eine Therapie auf jeden Fall ein möglicher Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft.

3. Alter

Auch wenn viele es eher unvorstellbar finden, vor allem wenn sie sich selbst noch nicht in diesem Lebensabschnitt befinden: auch im Altersheim haben viele Leute ihre Sexualität nicht verloren. Für andere ist es im Alter allerdings vorbei mit den wilden Stellungen. Frauen sind hier etwas früher von der schwindenden Lust betroffen. Psychologen stellten fest, dass ca. 80% der über 70-jährigen Frauen keinen Wunsch nach Sex mehr haben. Bei den Männern sind es nicht ganz 50%. Es verschiebt sich also in Abhängigkeit von unserem Alter, wie viel Sex wir als normal ansehen.

4. Körperliche Einschränkungen

Sexuell übertragbare Krankheiten, Erektionsprobleme und kürzlich stattgefundene Entbindungen sind nur einige Gründe, die dazu führen, dass es rein körperlich betrachtet nicht klappt mit dem Geschlechtsverkehr. Vor allem Erektionsprobleme haben oft einen kognitiven Ursprung, können aber auch aus anderen Gründen auftreten. Dann ist für viele Pärchen (erst einmal) eine Beziehung ohne Sex angesagt. Das muss aber nicht so bleiben. Ein Gespräch mit dem Facharzt kann hier bereits Abhilfe schaffen. 2% der Frauen aus einer Studieberichten, dass Sex grundsätzlich schmerzhaft ist. Das kann an unerkannten Krankheiten oder Deformationen liegen. Aber auch psychologische Faktoren können hier eine Rolle spielen. Übrigens ist die Angst vor Krankheiten der wichtigste Grund, warum Singles keinen Sex möchten, egal ob in homosexuellen oder heterosexuellen Verbindungen.

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Asexualität
Vorstellen können wir uns die Asexualität, wie eine andere Vorliebe. Manche mögen es mit Frauen, manche mit Männern, manche mit Menschen im Allgemeinen und manche eben gar nicht. In der Gesellschaft ist diese Form der Anziehung noch nicht so richtig angekommen und es wird sehr selten über diese Thematik gesprochen. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt. Glücklicherweise bilden sich immer mehr Netzwerke, damit wir uns genau darüber austauschen können. Auch Partnerbösen und Freundschaftsbörsen sind immer häufiger zu finden. So fällt es auch asexuellen Menschen nicht schwer, einen Partner zu finden.

5. Keine Zeit für Sex

 Für 25,9% der Paare ist fehlende Zeit ein Grund für kein Miteinander. Es gibt Paare, da passt der Alltag nicht zum Sex, der Sex nicht zum Alltag und ihre Lust nicht zu ihrem Kontrollgebiet. Wenn der Geschlechtsverkehr keinen eigenen Stellungswert zwischen Kindern, Arbeit und Haushalt hat, wie soll er dann entstehen? Doch hier sind die Lösungsansätze, die dazu führen, die Lust aufrecht zu erhalten, besonders einfach im Alltag zu integrieren. Dazu kommen wir später.

6. Keine Lust auf Verhütung

Einige der Befragten gaben an, dass sie aufgrund der Verhütungsmittel keine Lust auf Sex haben. Frauen wollten sich nicht den Hormonen aussetzen und Männer haben oftmals Probleme mit Kondomen. Ist der Kinderwunsch noch weit entfernt, ist der Wunsch nach verantwortungsvollen Geschlechtsverkehr groß. Doch meist sind viele Verhütungsmethoden ein enormer Eingriff in die Gesundheit der Frau. Kondome dagegen können definitiv zum „Lustkiller“ werden und auch viele hormonfreie Verhütungsmittel müssen gewissenhaft eingesetzt werden, um einen hohen Schutz gewährleisten zu können. So ist dieser Grund durchaus nachvollziehbar.

7. Angst vor einer Schwangerschaft

Gerade in religiösen Gemeinschaften oder ärmeren Regionen ist die Angst vor einer Schwangerschaft weltweit immer noch ein Thema. Wir wollen nicht verhüten, können es uns nicht leisten oder haben Angst vor der Reaktion des Partners bezüglich unseres Wunschs. Bevor wir dann diese ganzen Unannehmlichkeiten auf uns nehmen, haben wir lieber gar keinen Geschlechtsverkehr.

8. Der Andere

Männer geben öfter an, dass die Frau keine Lust hat und auch Frauen behaupten von sich selbst öfter, kein Bedürfnis nach Sex zu haben. Hierbei spielen oft alltägliche Gründe eine bedeutende Rolle. Er war müde, sie kam später nach Hause, beide hatten keine Lust. Es gibt eine Vielfalt von guten Gründen, warum Paare im Alltag nicht jederzeit Lust aufeinander haben.

9. Kinder

6,4 Prozent der Befragten gaben an, dass sie keinen Sex hatten, weil die Kinder dazwischenkamen. Ab dem ersten Lebensjahr sind anwesende Kinder für die meisten ein „Abturner“. Wenn sie weinen, ist die Stimmung hinüber und danach weiter zu machen, gelingt vielen nicht so, wie sie sich das wünschen würden.

Psychologie des Verlangens

Die Psychologen Maturana and Varela (1980) haben eine Theorie zu sozialen Systemen (z.B. Freunden, Pärchen, Institutionen) aufgestellt. Demnach haben Beziehungen zwei Funktionen. Sie reduzieren Komplexität und sie schaffen Kohärenz. Damit ist gemeint, dass Paare nicht alles ausdiskutieren, sondern dass sich bestimmte Normen gebildet haben. Beispielsweise wissen sie, ob sie lieber Telegramm oder WhatsApp nutzen und müssen nur einen Blick austauschen, um zu erfahren, ob der andere auch einen Kaffee will. Außerdem sind sie sich über bestimmte Dinge einig, wie zum Beispiel zu welchem Supermarkt sie fahren, welche Milch sie kaufen wollen und was sie abends im Fernseher anschauen wollen. Es heißt aber auch, und hier kommt unser Sexleben ins Spiel, dass Pärchen nicht alles kommunizieren. Es wäre schlicht zu aufwendig, jedes Mal zu fragen, ob Sexspielzeug, Kondome, Kerzen, Massagen usw. verwenden werden sollen oder nicht. Wir bestimmen gewissermaßen durch das, was wir kommunizieren, unsere eigene Pärchen-Identität. Passen diese Kommunikationskanäle oder Themen nicht zusammen, müssen die Paare sich neu kalibrieren. Das passiert öfter als man denkt. Viele Paare denken, sie sind offen gegenüber dem Vorspiel, nur um nach Jahren festzustellen, dass beide sich lieber etwas anderes wünschen.

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Das Verlangen

Kommen wir zu einem wichtigen Thema, dass in einer Beziehung definiert werden sollte. Laut Ulrich Clement können wir über Verlangen in verschiedenen Arten nachdenken. Zum einen kann das Verlangen in eurer Beziehung eine Voraussetzung für Sex sein. Ihr wollt nur miteinander schlafen, wenn es ein tiefer Wunsch von beiden ist. Ganz nach dem Motto: „Lieber nur zwei Mal im Jahr, aber dafür intensiv!“. Andererseits könnt ihr auch sagen: „Lieber öfter, auch wenn hierbei nicht die volle Bandbreite an Gefühlen und Leidenschaft einbezogen werden kann.“.
Entscheidet ihr euch dafür, nach eurem individuellen Verlangen Sex zu haben, ist es wichtig, wie Verlangen definiert ist. Glaubt ihr, es ist etwas Passives oder kann man es aktiv beeinflussen? Wovon wir euer Verlangen beeinflusst? Reicht es, wenn der Partner sich schön angezogen hat oder spielen noch andere Faktoren, wie Tagesform, Selbstbewusstsein und moralische Ansichten hinein? In jeder Beziehung und für jeden Menschen sind es andere Faktoren. Dazu kommt, dass sich diese Faktoren auch während des Lebens durch unsere Erfahrungen ändern können.
Habt ihr also eurer Meinung nach zu wenig Sex, kann es sein, dass ihr einfach anders über euer Verlangen, über die Regelmäßigkeit, mit der ihr es tun wollt oder die Umstände nachdenkt. Erinnern wir uns zurück an die Theorie von Maturana and Varela. Ist eine Beziehung nicht ausreichend eingespielt, können unterbewusste Unsicherheiten über diese Faktoren zu einer Haltung führen, in der ihre es (immer noch unterbewusst) ablehnt, miteinander zu schlafen. Ihr kommt quasi gar nicht erst auf die Idee und wenn doch, wisst ihr nicht, wie ihr es machen sollt. Euch fehlen dann einfach Strukturen, die ihr nutzten könnt, um die schöne Zeit einzuleiten.

Tipps von Mentaltrainern und Psychologen

Wenn wir unzufrieden in einer Beziehung sind, merken wir es manchmal erst zu spät und wissen dann oftmals nicht, wo genau der Ursprung unserer Unzufriedenheit liegt. Ein kleines Gedankenexperiment: Ihr seid früher von der Arbeit nach Hause gekommen, als geplant. Euer Partner ist jedoch länger auf der Arbeit, als geplant. Ihr nutzt also die Zeit, um einen schönen romantischen Abend vorzubereiten. Wenn der Partner endlich kommt, ist er allerdings sehr müde und merkt nicht, worauf ihr euch gefreut habt. Über diesen Ärger habt ihr nun ein etwas abgekühltes Verhältnis und es kommt nicht zu deinen erwarteten Intimitäten.
Psychologinnen merken an dieser Stelle zwei Sachen an. Zum einen könnt ihr das Problem lösen, indem ihr offen miteinander redet. Andererseits ist zu bedenken, dass es sich nicht um die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs selbst handelt, sondern um den unkoordinierten Alltag.  Ihr geht nicht zur selben Zeit ins Bett und erwartet auch unterschiedliche Dinge voneinander. Absprachen und Kommunikation stellen sich also auch hier als Schlüsselpunkte dar, um unsere Beziehung verbessern zu können. Und das, obwohl es sich hier um eine schwierige und individuelle Thematik handelt.

1. Bewusstsein

Wisst ihr, warum ihr nicht so viel Sex habt, wie ihr euch das wünscht? Wisst ihr, welche Faktoren dazu beitragen, dass ihr Sex habt oder nicht habt? Eventuell gibt es irgendwelche unterbewussten Handlungsmuster, mit denen ihr euch selbst sabotiert. Stellt euch zunächst selbst die Fragen aus dem Abschnitt „Das Verlangen“ und klärt nur für euch allein, was ihr bräuchtet, um mehr oder weniger Sex zu haben. Es geht nicht um eine Forderung an den anderen, sondern um das Selbsterkennen und -zuhören.

2. Offene Kommunikation

Auch wenn dieser Punkt schon mehrfach angesprochen wird, ist er dennoch zu wichtig, um ihn hier nicht anzusprechen. Sagt dem anderen, was ihr euch wünscht und was nicht. Bittet den anderen eventuell gezielt, jetzt nicht wütend zu werden, dass ihr etwas ändern wollt. Sagt, dass es euch darum geht, etwas zu verbessern und dass es euch viel Mut kostet, dieses Thema anzusprechen. Sprecht ehrlich über eure Gefühle. Wenn ihr miteinander in den Austausch geht, kann das für euch beide zu einer maßgeblichen Verbesserung eures Sexuallebens beitragen. Dein Partner hat eventuell auch Wünsche, die er oder sie noch nicht angesprochen hat. Zur Hilfe könnt ihr euch auch ein Paarcoaching schenken. Das kann euch beiden eine ganz neue Stufe der Intimität in euer Leben bringen.

3. Ihr seid auf der gleichen Stufe

Wenn ihr denkt, dass euer Partner weniger Sex möchte, kann es genauso gut sein, dass ihr zu viel Sex wollt. Es gibt keine objektiv richtige Menge für eure Beziehung. Seid euch dessen bewusst und behandelt euch gleichberechtigt.

4. Der „Gut-Genug-Sex“

Michael Metz und Barry McCarthy haben das Modell des „Gut-Genug-Sex“ aufgestellt. Konkret bedeutet es: Akzeptiert, dass nicht jeder Sex der Wahnsinn sein muss. Nicht immer muss der Höhepunkt angestrebt werden. Euer Ziel sollte es lediglich sein, den Sex zu genießen. Immerhin reden wir hier über die intimsten Zeiten eines Paares. Es sollte keine Werte, Normen und Standards zu erfüllen geben. Erlaub ist, was Spaß macht und gefordert ist, was gegeben wird. Seid liebevoll zueinander.

Habt ihr Interesse an einer persönlichen Coaching zu eurer Beziehung, beraten wir euch unverbindlich und kostenlos. Dabei geht unser erfahrenes und ausgebildetes Team ganz individuell auf eure konkrete Situation ein und vermittelt euch einen Mentaltrainer, der zu euch passt. Eure Beratung ist unverbindlich und komplett kostenfrei. Schreibt uns für eure Beziehung.

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

Auf unserem Portal haben wir verschiedene Coaching-Arten vorgestellt und die besten Coaches miteinander verglichen. Dank unserer umfangreichen Vergleichstabellen wirst du die Coaches hinsichtlich verschiedener Kriterien bestens analysieren können und dich problemlos für einen geeigneten Coach entscheiden.

Welche Arten von Coaching gibt es?

Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

Bei Persönlichkeitsentwicklung.info erhältst du u. a. Auskunft zu folgenden Coaching-Arten:

  • Business Coaching
  • Unternehmenscoaching
  • Life Coaching
  • Hochsensibilitätscoaching
  • Burnout Coaching
  • Marketing Coaching
  • Finanzcoaching
  • Fitness Coaching
  • Paarcoaching
  • Ernährungscoaching
  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)