Trennung auf Zeit | Erfahrungen | mit Kindern | Probe | sinnvoll

Trennung auf Zeit

Aug 26, 2020 | Trennung / Scheidung | 0 Kommentare

Trennung auf Zeit sinnvoll? Erfahrungen mit Kindern & Ehe

Es gibt viele Gründe, die für eine Trennung auf Zeit sprechen. Warum eine solche Situation entstehen kann und wie man mit ihr umgeht, ist meist eher unbekannt. Eine Trennung auf Zeit kann Verschiedenes bewirken, sowie Vor- als auch Nachteile mit sich ziehen. Eine solche Situation kann das Ende der Beziehung bewirken, sie aber auch neu definieren oder aufblühen lassen. In diesem Artikel erklären wir dir, wie eine Trennung auf Zeit ablaufen kann, was mit den Kindern passiert und welche Tipps Mentaltrainer geben. 

Wir beraten dich gerne individuell zu deiner Situation und vermitteln dir den passenden Coach für deine persönliche Weiterentwicklung.

Gründe für eine Beziehungspause

Grundsätzlich lassen sich die Gründe für eine Beziehungspause in drei Gruppen einteilen.
Einerseits kann eine solche Trennung der Wunsch beider Personen sein. Wenn beide Partner sich eingeschlossen fühlen und nicht wissen, wohin ihre Beziehung führt, wünschen sie sich oft eine Pause. Sie wollen sich über ihre Gefühle bewusst werden und sehen, wie sie ihre Zukunft gestalten können. Konflikte, Entfremdung, Seitensprünge oder Eifersucht und Probleme im Sexleben können Auslöser für diesen Gedanken sein. Diese Probe der Trennung kann Aufschluss über verschiedene Bereiche der Beziehung geben. Auch vor der Scheidung muss rechtlich ein Jahr in Trennung gelebt werden. Bei Uneinigkeit verlängert sich die Zeit auf drei Jahre, doch dazu später mehr.

Mitunter geht der Wunsch nach einer Beziehungspause auch nur von einem Partner aus. So kann es passieren, dass im Laufe der Beziehung noch Wünsche und Lebensträume offen sind, die die Person alleine erleben möchte. Eine Weltreise als Backpacker oder ein Jahr im Ausland könnten beispielsweise solche Wünsche darstellen und dazu führen, dass die Beziehung als Hindernis empfunden wird. Doch wenn die Beziehung gut läuft, soll sie nicht beendet werden. Der Wunsch nach einer Pause entsteht. Manchmal führen aber auch gegebene Umstände zu dem Wunsch nach einer Trennung auf Zeit. So können beispielsweise Berufswechsel oder generelle Umorientierungen dazu führen, dass sich eine Person in anderen Ecken dieser Welt aufhalten muss. Viele wollen in der Zeit nicht auf körperlichen Kontakt verzichten und sich auch nicht „betrügen“. Andere können sich eine Fernbeziehung nicht vorstellen. Die Alternative ist meistens eine offene Beziehung.

So individuell wie jede Beziehung ist, so verschiedenartig können sich auch die Pausen gestalten. Wenn du auf der Suche nach einem Coach für deine persönliche Situation bist, helfen wir dir gerne mit einer kostenlosen Beratung weiter.

Die 3 Dimensionen von Beziehungspausen

Die verschiedenen Gründe für eine Beziehungspause führen zu verschiedenen Formen der Trennung.
Während rein rechtlich gesehen die Regeln bei einer Scheidung relativ strikt sind, gibt es kaum Richtlinien für eine freiwillige Separation. Generell gibt es drei Dimensionen, die beliebig kombiniert werden können.
Die räumliche Trennung reicht von „in das andere Zimmer ziehen“ bis hin zu „in einem anderem Land leben“. Eine Distanz von weniger als einer Stunde ist sehr hilfreich, wenn es gemeinsame Verpflichtungen wie Haustiere, Kinder oder pflegebedürftige Familienangehörige gibt. Beide Partner können schnell vor Ort sein und miteinander in Kontakt treten, sobald dies notwendig wird. Wenn die große Distanz gesucht wird, ist der Grund auch oft eine Grenzerfahrung. In der Ferne fällt es uns manchmal leichter, uns neu zu finden und kennenzulernen, als im Alltag.
Die zweite Dimension stellt die Menge des Kontakts dar. Auch hier sind alle Varianten und Formen wichtig. Dies reicht vom völligen Abbruch des Kontakts bin hin zu „nur keinen körperlichen Kontakt. Ein kompletter Kontaktabbruch hat den Vorteil, der absoluten Freiheit. Dafür müssen allerdings viele Faktoren stimmen. Gemeinsame Kinder können hier oftmals schon ein Hindernis darstellen. Auch gibt es die Version des begrenzten Kontakts, bei welchem der Austausch lediglich zu bestimmten festgelegten Zeitpunkten stattfindet.
Der letzte Faktor, der eine Beziehungspause definiert, ist die Länge der Trennung. Ein Tag Abstand kann für einen kleineren Konflikt genug sein. Wenn wir uns allerdings über unsere Gefühle klar werden wollen, eventuell sogar nach einigen Jahren Beziehung, wird uns ein Tag nicht genügen. Wahrscheinlich nicht einmal eine Woche. Viele Paare reden über eine Zeit zwischen zwei und acht Wochen. Das ist genug Zeit, ohne sich entfremden zu müssen.

Trennung auf Zeit für die Scheidung

Definition von Selbstliebe - persoenlichkeitsentwicklung.info

Bei der Scheidung sind die Regeln rechtlich relativ klar ausgeschrieben. In § 1566 I BGB ist festgelegt, dass vor der Scheidung ein Jahr räumliche Trennung als Indikator für eine gescheiterte Ehe angesehen wird. Wenn dieses Jahr getrennt verbracht wurde, müssen beide Partner zustimmen. Nach drei Jahren in Trennung kann die Scheidung auch gegen den Willen des anderen durchgeführt werden. Das ist besonders wichtig für Ehen, bei denen es zu Konflikten während der Trennung kam. Während dieser drei Jahre kann es zu Streitigkeiten kommen, die nicht nur einen rechtlichen Ursprung haben müssen. Deshalb nehmen viele Paare in dieser Situation ein Coaching bzw. eine Begleitung in Anspruch, um emotionale Konflikte aufzuarbeiten. Hier wird ihnen gezeigt, wie Gefühle ausgedrückt und Situationen deeskaliert werden. Paare und Einzelpersonen profitieren nicht nur von „best Pracitices“ sondern auch von Expertenwissen durch fachlich qualifizierte Trainer.
Wenn es einen Wunsch nach Hilfe gibt, aber nicht die Zeit oder der Wille zu einer persönlichen Beratung da ist, ziehen manche Paare Bücher zu Rat. Speziell für die Situation mit Kindern eignen sich geschlechtsspezifische Ratgeber für Männer und Frauen. Für ein gemeinsames Aufarbeiten sind neutrale Bücher sinnvoll. Hier gibt es eine vielfältige Auswahl, die für verschiedene Bereiche eine Hilfe sind. Dieses Fachbuch lässt sich besonders leicht lesen und klärt über Statistiken, Befunde und theoretische Konzepte auf. Sowohl rechtlich, als auch emotional können Bücher uns in dieser schweren Phase unterstützen.

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Erfahrungen in der Ehe oder der Lebenspartnerschaft

Viele verheiratete Personen stimmen zu, dass sich die Ehe anders anfühlt, als die Partnerschaft. Die Dynamik zwischen den Partnern verändert sich und es entsteht eine andere Art von Gefühlen füreinander. Auch bei einer eingetragenen Lebenspartnerschaft verhält es sich sehr ähnlich. Nach einer Weile kann es passieren, dass wir uns nicht mehr sicher sind, ob es das ist, was wir wollen. Die ersten Gedanken an eine Trennung machen sich bemerkbar, werden aber oft abgetan, weil wir einander noch lieben und nicht sofort so drastisch denken wollen.
Diese Erfahrungen machen viele Partner an einem meist fortgeschrittenen Zeitpunkt ihrer Beziehung. Hier kann eine Art der Trennung auf Zeit sinnvoll sein. Eventuell kennst du sogar Bekannte, die das gerade erst gemacht haben und positiv davon berichten. Wenn solch ein Wunsch aufkommt, ist es wichtig, in eine offene Kommunikation zu gehen. Dabei sollte beachtet werden, dass für viele Personen allein der Gedanke an eine solche Beziehungspause sehr schmerzhaft sein kann. Viele denken hierbei schon an ein komplettes Ende der Beziehung. Das soll es aber gar nicht sein. Bei solch einem eher heiklen Thema ist es deshalb gut, sich bereits vorab Gedanken über das „Warum“ und das „Wie lange“ zu machen. So ist der Partner nicht komplett ins Blaue geworfen, sondern hat Anhaltspunkte. Ihr solltet gemeinsam gestalten, wie ihr euch dieses Experiment wünscht. Dabei können die W-Fragen als Orientierung dienen.

Die W-Fragen

Bei den W-Fragen handelt es sich um essenzielle Fragen, die auf jeden Fall im Konsens geklärt werden sollten. Sie vermeiden Streit, einen frühzeitigen Abbruch und bringen vor allem Struktur in die Beziehungsdynamik. Schriftlich festgehalten können wir besser damit umgehen und halten die Trennung leichter aus. Bei Unsicherheiten kann uns ein Schriftstück Sicherheit zum Nachlesen geben und uns die Ungewissheit nehmen.

 

  1. Warum
    Die wichtigste Frage, die wir gemeinsam klären sollten, ist das Warum. Wollen wir wissen, ob wir uns noch lieben? Wollen wir neuen Pep in die Beziehung bringen? Will einer von uns seinen Traum ausleben? Es gibt unzählige Gründe und alles ist vollkommen in Ordnung, solange wir vorher darüber geredet haben. Wir müssen uns nicht nur auf ein Ziel festlegen. Eine Beziehungspause kann sowohl das Streiten im Alltag beenden, als auch die eigenen Bedürfnisse besser erfahren lassen. Bleibt euch bei dem Ziel allerdings bewusst, dass es auch ein Ergebnis haben kann, dass ihr anfangs nicht angestrebt habt. Eventuell merkt ihr, dass ihr tatsächlich lieber getrennt sein wollt oder wirklich keine Gefühle für den anderen habt. Es kommt nicht selten vor, dass sich Paare nach einer Beziehungspause endgültig voneinander trennen.
    Ein Kontaktabbruch löst jedoch nicht zwangsläufig tiefsitzende Probleme. Am effektivsten ist eine Trennung auf Zeit, wenn nebenbei eine Paartherapie stattfindet. Sollte das Ziel sein, näher zueinander zu finden, kann ein intensiv Coaching hilfreich sein. Hier wird nach einer individuell vereinbarten Zeit der Trennung zwei Tage intensiv miteinander gearbeitet und eine Weiterentwicklung angestrebt. Ein großer Vorteil ist, dass vor und nach den zwei intensiv genutzten Tagen keine weitere Zeit beansprucht wird und der Alltag weitgehend unbeeinflusst bleibt.
  2. Wann
    Eine Trennung auf Zeit braucht auch manchmal etwas Vorbereitung. Dies kann vor Allem dann der Fall sein, wenn ein Partner ausziehen möchte oder das Paar gemeinsame Verpflichtungen hat. Kurz vor der Einschulung der Kinder oder eine Woche vor einem wichtigen Gespräch ist der Start oft eher holprig. Einen richtig perfekten Zeitpunkt gibt es selten. Dennoch kann man versuchen, ihn so passend, wie möglich zu wählen.
    Wie lange kann eine solche Beziehungspause nun aber dauern? Psychologische Berater empfehlen mindestens zwei Monate und nicht länger als ein halbes Jahr. Unter einer Woche bringt eine Trennung nur Lösungen für kleinere Konflikte. Wahre Gefühle zeigen sich meistens eher nach einer längeren Pause. Eine genaue Angabe ist jedoch nicht machbar, da es nicht genug Studien zu diesem Thema gibt. Für viele Paare ist das auch eine finanzielle Frage. Je nachdem, wie die Trennung gestaltet wird, muss gegebenenfalls eine zweite Wohnung bezahlt werden. Wenn diese Kosten gemeinsam gestemmt werden, ist die Pause in der Regel länger möglich.
  3. Wie viel Kontakt
    Psychologin Dr. Wolf empfiehlt, dass während der Pause ein bis zwei Mal die Woche ein Kontakt hergestellt wird. Wenn möglich, sollte das an einem öffentlichen Ort, wie in einem Café sein, um Streits über die Wohnung und andere persönliche Debatten zu vermeiden. Von einem völligen Kontaktabbruch für mehr als einen Monat ist abzuraten. Wir entfernen uns zu sehr und haben keine Zeit, gemeinsam den Prozess des Getrenntseins zu reflektieren. Sich darüber zu informieren, wie es dem Partner geht und wie er oder sie mit der Situation umgeht, kann helfen, sich gegenseitig zu unterstützen. Es entsteht eine Situation, in der wir dieses Experiment als Team angehen, nicht als Einzelkämpfer. Besonders wenn der Wunsch von einem Partner ausgeht, solltet ihr hier Wert drauf legen, euch gegenseitig zuzuhören und die Sichtweisen zu verstehen.
  4. Was sind die Regeln
    Was ist erlaubt und was ist tabu? Darf ich oder mein Partner mit anderen Personen Geschlechtsverkehr haben? Darf ich nach Hause kommen, um ein Paar Socken zu holen? Darf ich die Kinder von der Schule mit in die andere Wohnung nehmen? Es gibt vieles, das vorher besprochen sein will. Vor allem die Vereinbarungen bezüglich anderer Partner und der eigenen Kinder sind oft ein Streitpunkt. Um den vorzubeugen, kann sich jeder selbst Gedanken machen, die dann in einem offenen Dialog besprochen werden. Bezieht vor allem eure Kinder mit ein. Für sie hat das Ganze ebenfalls Auswirkungen auf den Alltag. Fragt sie, ob sie sich Kontakt wünschen und wie sie die Regelungen, die ihr beschlossen habt, finden. Wenn sie das Gefühl haben, Teil von eurer Entscheidung zu sein, fühlen sie sich nicht außen vorgelassen und können damit besser umgehen.

Alternativen

Die Beziehungspause kann als Probe für eine Trennung genutzt werden. Wenn sich die Partner allerdings keine Pause vorstellen können, gibt es Alternativen für die Trennung auf Zeit.

 

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  1. WG-Leben
    Eine Alternative für die Trennung auf Zeit ist, dass sich die Partner wie in einer WG verhalten. Getrennte Betten, wenn möglich in getrennten Zimmern, keine Küsse und keinen Sex und vor allem keine zwangsläufigen gemeinsamen Essen oder Freizeitaktivitäten. Wie fühlt es sich an, einfach nur nebeneinander zu wohnen? Wenn das nicht möglich ist, dann ist dies oft schon sehr aufschlussreich für die Paarbeziehung.
  2. Offene Beziehung
    In einer offenen Beziehung leben beide Partner noch zusammen und geben das auch so an. Je nachdem, wie offen sie ihr gemeinsames Leben gestalten, „dürfen“ sie jedoch mit anderen Personen intim werden. Sie sehen ihre Körper nicht als exklusiv für den einen Partner reserviert. Eine offene Beziehung kann aber auch intellektuelle Auswirkungen haben. So kann es beispielsweise dazu kommen, dass sich beide Partner wieder mehr wertschätzen können. Sie fühlen sich nicht mehr eingeengt und lernen, ihre eigenen Gefühle besser kennen.
  3. Die Paartherapie
    Professionelle Beratungen sind nicht zu unterschätzen und haben schon viele Ehen gerettet. So kennt sich beispielsweise die Praxis für Paartherapie gut mit Beziehungspausen und Trennungswünschen aus. Hier können Paare Aufschluss darüber bekommen, ob eine Therapie überhaupt sinnvoll ist, oder eher nicht. Was bei einer solchen Therapie passiert, ist von dem jeweiligen Paar abhängig und individuell bestimmbar. Mit verschiedenen Methoden, wie der Neuro-Linguistik oder der anthroposophischen Paartherapie nach Rudolf Steiner können Paare sich selbst austesten und eine gemeinsame Zukunft gestalten.

Erfahrungen mit Kindern teilen

Viele Familien, die eine Trennung auf Zeit versucht haben, rücken danach näher zusammen. Vor allem mit ihren Kindern. Sie lernen, die gemeinsame Zeit schätzen und können anschließend freier über Probleme reden. Wenn die Pause gut verläuft und die Partner feststellen, dass sie ihre Probleme, Gefühle oder Sorgen gemeinsam bewältigen wollen, kann die Pause zur Verbesserung für die Beziehung mit Kindern beitragen. Bei einer Trennung ist es wichtig, dass der Familie bewusst ist, dass dieses neue Familienbild nicht einfach so übernommen wird. In dem Fachbuch „Psychologie der Scheidung und Trennung“ wird erklärt, dass das alte Familienmodell kognitiv präsent bleibt. Das wirkt sich unter anderem in Versprechern aus. Wir sagen immer noch Partner statt Ex-Partner und gerade Kinder sind oft nicht in der Lage, die Situation einem Unbeteiligten richtig zu erklären. Um dem vorzubeugen, sind die Kommunikation und die Teilnahme an Familienprozessen besonders wichtig. Kinder gehören ebenso zu einer Beziehung, wie ihre Eltern und sollten auch als gleichberechtigte Partner anerkannt werden.

Kann eine Beziehungspause erfahrungsgemäß als Probe helfen, die Ehe zu retten?

Zuerst in der Fachsprache: Wie der Psychologe Guy Bodemann 2001 für die Psychologische Rundschau Vol 52 No. 2 Seite 85-95 in einer Metaanalyse feststellte, sind die Faktoren „Defizite in der Kommunikation und Stressbewältigung“ und „emotionale Labilität“ stabile Prädiktoren für eine Scheidung. Folglich können Maßnahmen zur Verbesserung der Bereiche präventiv eingesetzt werden. Bodemann wollte wissen, warum sich Leute scheiden lassen. Dabei kam heraus, dass eine schlechte Kommunikation, sowie fehlende emotionale Stabilität häufige Gründe für eine Scheidung sind. Beides kann durch eine Beziehungspause verbessert werden. Wenn wir sie also dafür nutzen, unsere Kommunikation zu verbessern, unsere Gefühle besser zu erkennen und leichter mit Stress im Alltag umzugehen, dann kann eine Beziehungspause eine Option sein, die uns hilft, die Scheidung zu verhindern. An dieser Stelle solltest du jedoch bedenken, dass dies selten allein durch eine Pause passiert und weitere Faktoren eine Rolle spielen. Eine Paartherapie, Beratung oder Kommunikationstraining können während dieser Zeit von großem Wert sein.

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

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Welche Arten von Coaching gibt es?

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  • Gesundheitscoaching
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  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)