Trennung überwinden | trotz Liebe | mit Kindern | Tipps

Trennung überwinden

Aug 26, 2020 | Trennung / Scheidung | 0 Kommentare

Trennung überwinden trotz Liebe & Kinder – 7 Tipps vom Profi

Laut statistischem Bundesamt gehen jedes Jahr um die 300.000 Menschen durch den Prozess einer Scheidung. Wie viele Beziehungen kaputt gehen, kann man sich nur ausmalen. Verlassen zu werden, ist einfach nur schmerzhaft. Wenn der Partner sagt, dass er gehen will, trifft uns oft ein Schlag in die Magengrube. Wir wollen nicht realisieren, was gerade passiert ist. Eventuell tun wir es als eine momentane Stimmung ab. Vielleicht liest du diesen Text, weil du dich selbst in einer solchen Situation befindest oder weil du selbst jemand Anderen helfen möchtest. Auf dieser Seite wirst du Tipps bekommen, wie du am besten damit umgehst, verlassen zu werden und wie du dir selbst helfen kannst. Wir gehen außerdem darauf ein, wie Kinder mit der Trennung umgehen und wie in dieser Zeit alle einen kühlen Kopf bewahren können.

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Wenn noch Liebe im Spiel ist

Verlassen zu werden, heißt leider meistens, dass wir noch an dem Partner hängen. Sonst hätten wir uns getrennt. Es fällt nicht grade leicht, jemanden einfach gehen zu lassen. Selbst wenn wir wissen, dass die Beziehung nicht perfekt war. Wir verlieren den Boden unter den Füßen, entwickeln Schuldgefühle, machen uns Vorwürfe und meinen, dass sie berechtigt sind. Wir fühlen uns nach einer Trennung unter Umständen noch stärker zu dem Partner hingezogen. Das können wir sogar neurologisch begründen.

Woher kommt der Schmerz

iebe kann enorme Glücksgefühle auslösen und genau so große Schluchten des Schmerzes reißen. Dabei ist sie unkontrollierbar und treibt uns öfter als nicht in den Wahnsinn. Die Neurologin Helen Fisher hat untersucht, warum das so ist. Wenn wir an Liebe denken, wird der älteste Teil unseres Hirns aktiviert. Neben dem Stammhirn befindet sich das ventrale Tegmentum. Es ist von uns nicht direkt steuerbar und Teil unseres Belohnungssystems. Es versprüht Dopamin in verschiedene Hirnregionen und befindet sich damit unterhalb unserer bewussten kognitiven Prozesse.

Wir nennen die Region, in der es sitzt, das Reptiliengehirn. Wir können diese Dinge also nicht „denken“, nicht einmal fühlen, denn unsere Emotionen befinden sich auf der Stufe vor dem ventralen Tegmentum. Hier entstehen Motivation, Begierde aber auch Konzentration. Dieser Teil wird ebenfalls im Kokain-Rausch aktiviert. Über Liebe denken wir jedoch aktiv nach, weshalb die Thematik mehrschichtiger ist, als ein Kokain-Rausch.  Wenn Leute verlassen werden, springen diese Bereiche noch stärker an. Es ist also physiologisch unmöglich, jemanden zu vergessen, der einen grade verlassen hat. Stattdessen wird der Bereich im Hirn, der sich mit Wünschen, Motivation und Verlangen auseinandersetzt, noch aktiver.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, springt auch die Region an, die sich mit Gewinn- und Verlustrechnungen beschäftigt:  Nucleus Accumbens. Wir rechnen aus, was schiefgelaufen ist, wo wir einen Fehler gemacht haben und was wir verloren haben. Außerdem kalkulieren wir in dieser Hirnregion Gewinne und Verluste bei großen Risiken. Wir werden also risikofreundlicher und glauben an Dinge, wie „Ich kann mich ändern.“ oder „Das Risiko ist es mir Wert.“.
Liebe ist, neurologisch gesehen, also eine Sucht, ein Trieb und eine große Belohnung zugleich.

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Getrennte Wege gehen lernen

Definition von Selbstliebe - persoenlichkeitsentwicklung.info

Ist die Trennung Realität, heißt es umorientieren. Wir müssen uns neu ausrichten und lernen, mit der Situation umzugehen. Unser Gehirn soll uns nicht weiter zu verstehen geben, dass die Welt jetzt untergeht. Wir wollen die Gefühle der Verletzung, Trauer und unendlichen Einsamkeit loslassen. Dabei muss uns bewusst werden, dass dies seine Zeit dauert, aber wir sind nicht alleine.  Unsere Freunde wollen uns sicher unterstützen. Nur leider sind sie in der Regel auch keine Experten. Manchmal scheitert es schon daran, dass wir nicht bereit sind, so viel preiszugeben, wie nötig wäre, damit sie uns unterstützen.

Wenn wir noch nicht bereit sind, mit jemandem über die Situation zu reden, aber trotzdem Hilfe brauchen, kann ein Buch die Lösung sein. Dr. Doris Wolf hat in ihrem Buch die  Phasen der Trennung aufgearbeitet und bietet Tipps für Verlassene. Auch Wieland Stolzenburg publizierte einen guten Ratgeber für frisch Getrennte. Er verrät, was wir auf jeden Fall vermeiden sollen und welches Verhalten in wie fern zielführend ist.

Wenn wir so weit sind, dass wir mit jemandem über die Lage sprechen wollen, kann eine Beratung die Lösung für uns sein. Manchmal verlieren wir bei einer Trennung nicht nur den Partner, sondern gleich das halbe Leben. Wir hatten die gemeinsame Wohnung, gemeinsame Freunde und Hobbies. In diesem Fall verlieren viele von uns die Lebenslust und eine spirituelle Lebensberatung kann angemessen sein. Hier finden wir einen neuen  Lebenssinn und bekommen Unterstützung in den Bereichen, zu denen wir eventuell selbst noch keinen Zugriff haben.

Wenn wir lieber zu einer richtigen Therapie gehen, kann die  systematische Einzelberatung genau das Richtige sein. Hier stehen Psychologen und Sozialarbeiter für uns bereit. Vor Allem mit Kindern ist die Konsultation eines Sozialarbeiters nicht zu unterschätzen. Sozialarbeiter kennen sich gut mit den Bedürfnissen aller Beteiligten in einer solchen Situation aus. Einzelberatungen können Klarheit schaffen, wo wir selbst überfordert sind.

Was nun mit den Kindern

Sich zu trennen, trotz Kindern, ist ein mutiger, aber manchmal notwendiger Schritt. Studien zeigen, dass Kinder glücklicher mit getrennten Eltern sein können, wenn diese sich im Guten getrennt haben, als Kindern in Familien, die zerstritten aber noch zusammen sind. Kinder sind also nicht der absolute Grund dafür, zusammen zu bleiben.

Eltern müssen in solchen Situationen ihre Paarbeziehung von der Elternbeziehung trennen. In ihrem Buch erklärt Liselotte Staub, dass wir manchmal Probleme dabei haben, die verschiedenen Rollen zu trennen. Wenn die eine scheitert, haben wir existenzielle Ängste, dass auch die Andere scheitern muss. Das beste Mittel gegen diese teilweise berechtigte Angst ist offene und ehrliche Kommunikation mit allen Beteiligten. Ja es wird eventuell etwas schwerer, aber ja es ist auch machbar! Kinder verstehen schon sehr frühzeitig, was in der Beziehung der Eltern abläuft. Für sie wird die Situation leichter, wenn sie anfangen, zu begreifen, was sich ändert oder was gleich bleibt. Auch Partner können besser auf die eigenen Bedürfnisse eingehen, wenn sie diese erkannt haben.

Es existieren viele Angebote, die den Eltern die Angst vor Auseinandersetzungen nehmen können.  So werden beispielsweise auf „mein-Papa-kommt.de“  Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, sodass sich Eltern mit ihrem Kind auf neutralem Boden treffen können. Dort ist man nicht im gemeinsamen alten Haus, bei gemeinsamen Freunden oder in ihrer/seiner neuen Wohnung. Außerdem bietet die Plattform pädagogische Elterncoachings an, damit beide an einem Strang ziehen.

Schwierige Trennungen von Narzissten, Autisten, Depressive und anderen Labeln

Vorab: Gerade nach einer Trennung, die unschön war, wollen wir unseren Partner Stempel wie „Narzisst“ oder „Autist“ aufdrücken. Bitte seht davon ab. Wir sind verletzt und wütend und das ist auch okay. Aber jemandem einen solchen Stempel aufzudrücken kann schwerwiegende Folgen haben. Denn oft meinen wir es nicht wie eine Diagnose, sondern wie eine Beleidigung und das ist den Betroffenen gegenüber nicht fair. Jeder von uns befindet sich irgendwo auf dem Autismus Spektrum und jeder ist in irgendeinem Bereich sozial auffällig. Nutzt Behinderungen, Krankheiten oder Spektren nicht aus, denn diese müssen weiterhin sehr ernst genommen werden.

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:
Jede Trennung ist einzigartig, aber jeder Mensch reagiert tendenziell anders. Das gilt besonders für Diejenigen, die sich in eine Gruppe einordnen, die wir als sozial anders bezeichnen. Von einem Narzisst verlassen zu werden, kommt meistens sehr plötzlich und ist gerade dadurch ein großer Schock für den verlassenen Partner. Autisten können dagegen sehr emotionslos sein, was das Ganze umso schmerzhafter werden lässt. Depressive Menschen überlegen oft sehr lange, bis sie sich zu einer Trennung entscheiden. Das Alles kann dabei oft mit einem langen Hin und Her verbunden sein,  was den Leidensweg ins Unermessliche steigen lässt.
Alle Trennungen gehen jedoch mit ähnlich folgenden Gedanken einher: „Ich war nicht genug.“, „Ich bin schuld.“ und manchmal ein „Ich kann es absolut nicht verstehen.“

Wichtig ist jedoch, zu verstehen und zu akzeptieren, dass die Schuldfrage nicht allein auf dem Verlassenen lastet. Wir sind nicht alleine schuld. Auch wenn es das Schwierigste ist, sich in dieser Situation emotional zu distanzieren, kann es nachher der Schlüssel zur Freiheit sein. Wir waren oft sehr lange in einer Beziehung mit einem Abhängigkeitsgefüge und müssen erst lernen, nicht mehr für das Glück des Anderen verantwortlich zu sein bzw. gebraucht zu werden. Wenn du denkst, dass es für dich aufgrund deiner psychischen Konditionen wichtig ist, gerade jetzt nicht alleine handeln zu müssen, kann eine kostenlose oder private Beratung Klarheit schaffen. Sie bietet uns Sicherheit und gibt und das nötige Handwerkszeug, um wieder nach vorne schauen zu können.

Wir bieten kostenlose und individuelle Beratungen zu den besten Trainern für deine Trennung.

7 Tipps von Experten

Definition von Selbstliebe - persoenlichkeitsentwicklung.info

Mentaltrainer und Psychologen haben herausgefunden, dass uns in einer Trennung verschiedene kognitive Prozesse eine Erleichterung bieten können. So hat beispielsweise Doris Wolf  einige Tipps bezüglich der eigenen Genesung herausgearbeitet.

  1. Zuhören

Manchmal klingt es ganz furchtbar klischeehaft, aber wann hast du es das letzte Mal so richtig getan? Wenn hast du das letzte Mal verstanden, was du dir wünscht und woher dieser Wunsch kommt? Gerade in unserer heutigen Gesellschaft verlernen wir leider, darauf zu hören, was uns tatsächlich gut tut. Wir wissen nicht, wie wir entspannen und uns ablenken können. Weißt du, ob du eher eine Massage oder einen Abend mit deinen Freunden brauchst, um wieder zu Kräften zu kommen? Hör dir selbst einmal zu und finde heraus, was dir grade hilft und dann kommt die nächste Herausforderung:

  1. Annehmen

Wenn du einfach nur weinen willst, ist das okay. Wenn du einen One-Night-Stand „brauchst“, ist das in Ordnung. Wenn du jetzt mit Freunden übers Wochenende weg möchtest, dann folge deinem Wunsch. Wir müssen lernen, die Situation so anzunehmen, wie sie jetzt ist. Vor allem, wenn die Trennung schwer war, Kinder im Spiel sind oder wir wieder in eine positive Zukunft schauen wollen, brauchen wir unsere Zeit, um zu trauern. Erst wenn der Prozess der Trauer durch ist, also die letzte  Phase der Trennung verarbeitet ist, erst dann können wir wieder für uns selbst und damit auch für Andere da sein. Durch den Prozess der Verarbeitung können wir einen Schlussstrich ziehen und die ewigen Gedanken des „Was wäre, wenn?“ beenden. Wir fangen von vorne an.

  1. positiv rational über negativ emotional

Sind die schmerzenden Gefühle erst einmal durchlebt, können wir anfangen, die Situation rational zu betrachten. Was hat uns an der Beziehung gestört und welche Freiheiten haben wir nun durch die Trennung gewonnen? Wollten wir schon immer mal wissen, wen wir in einem Club oder auf der Arbeit auf uns aufmerksam machen können? Zugegeben, es ist ein schwacher Trost, aber trotzdem müssen wir jetzt nicht mehr zu den nervigen Familienfeiern, die doofe Serie mit anschauen oder uns über vergessene Socken ärgern. Wir gewinnen wieder an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit.
Du solltest die Trennung nicht wie eine persönliche Niederlage wahrnehmen. Dich zu fragen, was du falsch gemacht hast, ist keine Lösung, vor allem wenn die Trennung noch sehr frisch ist und die Emotionen die Überhand gewinnen. Sieh es lieber als Chance und besinne dich vorerst auf die positiven Dinge. Es gibt sie garantiert.

  1. Hilfe suchen, du bist nicht allein

Wenn wir nicht alleine weiterkommen, können wir andere ins Boot holen. Freunde und Familie sind in solchen Situationen gerne für uns da. Auch wenn wir manchmal denken, dass wir damit eher belasten, so sollten wir nicht allein mit dem Kopf durch die Wand wollen. Mancher mag jetzt eventuell denken, dass dies gegen Tipp Nr. 3 geht, aber es ist eher das Gegenteil der Fall.  Hier kommt das bekannte Maria-Montessori-Prinzip: „ Hilf mir, mir selbst zu helfen“ zur Anwendung.
Wenn Freunde und Verwandte am Ende sind, kann eine professionelle Beratung den Weg in die Besserung begleiten. Das wird uns den Schmerz nicht nehmen können und ihn auch nicht wegzaubern, sie kann aber viele Fragen und schlimme Selbstzweifel lösen. Viele Berater und Coaches bieten Ihre Erstberatung kostenlos. Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen und zeugt von Stärke und Lebensmut. Schreib uns für eine kostenlose Beratung zu den besten Anlaufstellen für deine Trennungsberatung.

  1. Distanziert euch

Ständig erinnert zu werden, was jetzt fehlt, ist keine Option. Schmeiß die Zahnbürste raus, häng das Bild von euch ab und ändere dein Profilbild. Es kann sehr schmerzhaft sein, ständig an das Vergangene erinnert zu werden. Je schneller die alten Sachen weg sind, desto früher ist Platz für etwas Neues.

  1. Nimm dir Zeit

Du musst nicht sofort wieder in eine neue Beziehung fliehen. Öfter als man denkt, spielen die Beteiligten einer Trennung das Spiel des Gewinners und Verlierers. Erfahrungsgemäß gibt es immer mindestens einen Verletzten.  Nur weil eine neue Beziehung das Leben auffrischen kann, heißt es nicht, dass sie auch glücklich macht. Wäre es nicht viel schöner zu wissen, dass wir mit uns selbst glücklich sein können? Vergiss diesen Wettbewerb und setz lieber alles daran, für dich selbst da zu sein.

  1. Überlege, was als Nächstes kommt

Wenn die Trennung schon ein paar Tage her ist und wir immer noch nicht aus dem Haus wollen, sollten wir uns gezielt Aktivitäten vornehmen, um nicht zu verharren und in eine Depression zu verfallen. Sport, Freunde und andere Hobbies sollten wir so bald, wie möglich wieder in unseren Alltag integrieren. Wir müssen uns zu nichts zwingen. Wenn wir noch nicht so weit sind, ist das in Ordnung. Aber manchmal müssen wir uns selbst zu unserem Glück und damit zur Normalität zwingen

 

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

Auf unserem Portal haben wir verschiedene Coaching-Arten vorgestellt und die besten Coaches miteinander verglichen. Dank unserer umfangreichen Vergleichstabellen wirst du die Coaches hinsichtlich verschiedener Kriterien bestens analysieren können und dich problemlos für einen geeigneten Coach entscheiden.

Welche Arten von Coaching gibt es?

Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

Bei Persönlichkeitsentwicklung.info erhältst du u. a. Auskunft zu folgenden Coaching-Arten:

  • Business Coaching
  • Unternehmenscoaching
  • Life Coaching
  • Hochsensibilitätscoaching
  • Burnout Coaching
  • Marketing Coaching
  • Finanzcoaching
  • Fitness Coaching
  • Paarcoaching
  • Ernährungscoaching
  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)