Trennung verarbeiten | als Schlussmacher | Psychologie | Mann | Frau | Phasen

Trennung verarbeiten

Aug 26, 2020 | Trennung / Scheidung | 0 Kommentare

Trennung verarbeiten [Mann & Frau] – Psychologie der 7 Phasen

Hier erfährst du, warum es auch als Schlussmachender nicht leicht ist, die Trennung zu verarbeiten. Die hier vorgestellten sieben Phasen bieten dir eine Orientierung und zeigen Tipps wie Männer und Frauen mit Trennungen umgehen können. Wir erklären, wie du dir mit Hilfe von Ritualen den Trennungsprozess erleichtern kannst und geben dir Tipp, wenn du deine Beziehung beenden möchtest.

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Der Schlussmacher und seine Rolle

Als Schlussmachender ist man vielen Klischees ausgesetzt. Er gilt als hartherzig, eiskalt oder auch egoistisch. Dass Schlussmachen mutig ist, ignorieren viele, weil sie selbst zu verletzt sind, um es anders zu sehen. Unabhängig von den Vorurteilen ist es fast immer der Fall, dass auch der Verlassende erst einmal die Beziehung verarbeiten muss. Dabei gibt es immense Unterschiede. Der Verlassende kann sich in der Regel darauf vorbereiten, was passieren wird und er bestimmt die Rahmenbedingungen. Psychologin Lena Schiestel weiß, dass man in der stärkeren Position ist, wenn man Schluss macht, wie sie im Interview verrät. Auch wenn es sich nicht so anfühlt, hatte der sich Trennende tatsächlich mehr Zeit zur Vorbereitung. Dennoch wird auch hierbei oftmals viel Schmerz und Leid empfunden. Zweifel im Vorfeld, Zukunftsängste und Reue. All dies wird oftmals empfunden, bevor man dem Partner von seinen Gedanken erzählt. Bis es soweit ist, passiert eine ganze Menge. Viele von uns durchlaufen vor ihren Entschluss sieben typische Phasen.

Für wen gelten sie – Männer, Frauen, Diverse

Es ist durchaus möglich, dass jemand die erste Phase überspringt oder sie innerhalb von fünf Minuten durchlebt hat. Andersrum kann es auch sein, dass manche Phasen länger dauern. Ein „normal“ gibt es nicht. Genau so, wie wir sie erleben, sind sie richtig. Die Akzeptanz dessen vereinfacht uns diesen Prozess enorm. Das gilt sowohl für Männer, als auch für Frauen. Letztendlich ist es eher eine Frage der Persönlichkeit als des Geschlechts.

Ein großer und beharrlicher Mythos ist, dass Männer und Frauen anders Schluss machen, doch dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Auch Männer werden emotional, Frauen kaltherzig und leer. Letztendlich ist jede Trennung eine eigene Ausnahmesituation. Sie muss sich nicht mit anderen Trennungen vergleichen lassen. Niemand sollte dazu gezwungen werden, aufgrund seines Geschlechts bestimmte Gefühle fühlen zu müssen oder von anderen Dingen nicht so stark beeinflusst zu werden, wie es der Fall ist. Erlaubt ist, was guttut.

Die Phasen des Schlussmachens

Für die Entscheidung zum Beenden einer Beziehung gibt es verschiedene Wege. Manche davon, wie die Kurzschlussreaktion in einem Streit, bereuen wir mehr, als andere. Wenn der Moment sehr plötzlich kommt, sind wir psychologisch nicht darauf vorbereitet und durchlaufen keine Phasen. Vorher ist in jedem Fall schon etwas passiert, was uns zu dieser Situation geführt hat, aber wir können nicht direkt von den Phasen des Schlussmachens sprechen.

Auch, wenn wir schon denken in einer Phase drin zu stecken, heißt es nicht, dass wir zwangsläufig Schluss machen müssen. Eine Onlineberatung kann oft schon das Schlimmste abwenden. Wir können uns erst einmal bei Psychologen, Experten und Erfahrenen informieren, was wir tun können und ob es noch Hoffnung gibt.
Die Phasen können dir trotzdem eine Orientierung bieten, um dir deiner Situation bewusst zu werden. Du kannst sie nutzen, um reflektiert über die Situation nachzudenken. Beachte jedoch, dass die Phasen nicht bei Jedem zutreffen. Jeder Mensch verfolgt seinen eigenen individuellen Lebensweg.

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Phase 1: Feststellen, nicht glücklich zu sein.
Für manche ist es eher ein schleichender Prozess, der oft unterdrückt wird, bis eine plötzliche Reaktion die Folge ist. Für andere ist es eine unmittelbare Einsicht, etwa nach einem Streit oder einer Auseinandersetzung. Um den Entschluss zu fassen, eine Beziehung zu beenden, ist es essentiell, festzustellen, ob wir lediglich mit der Situation oder der ganzen Beziehung an sich unglücklich sind.

woher kommt der Schmerz

Liebe kann enorme Glücksgefühle auslösen und genau so große Schluchten des Schmerzes reißen. Dabei ist sie unkontrollierbar und treibt uns öfter als nicht in den Wahnsinn. Die Neurologin Helen Fisher hat untersucht, warum das so ist.
Wenn wir an Liebe denken, wird der älteste Teil unseres Hirns aktiviert. Neben dem Stammhirn befindet sich das ventrale Tegmentum. Es ist von uns nicht direkt steuerbar und Teil unseres Belohnungssystems. Es versprüht Dopamin in verschiedene Hirnregionen und befindet sich damit unterhalb unserer bewussten kognitiven Prozesse. Wir nennen die Region, in der es sitzt, das Reptiliengehirn. Wir können diese Dinge also nicht „denken“, nicht einmal fühlen, denn unsere Emotionen befinden sich auf der Stufe vor dem ventralen Tegmentum. Hier entstehen Motivation, Begierde aber auch Konzentration. Dieser Teil wird ebenfalls im Kokain-Rausch aktiviert.
Über Liebe denken wir jedoch aktiv nach, weshalb die Thematik mehrschichtiger ist, als ein Kokain-Rausch.  Wenn Leute verlassen werden, springen diese Bereiche noch stärker an. Es ist also physiologisch unmöglich, jemanden zu vergessen, der einen grade verlassen hat. Stattdessen wird der Bereich im Hirn, der sich mit Wünschen, Motivation, Verlangen auseinandersetzt noch aktiver.
Als wäre das nicht schon schlimm genug, springt auch die Region an, die sich mit Gewinn- und Verlustrechnungen beschäftigt:  Nucleus Accumbens. Wir rechnen aus, was schiefgelaufen ist, wo wir einen Fehler gemacht haben und was wir verloren haben. Außerdem kalkulieren wir in dieser Hirnregion Gewinne und Verluste bei großen Risiken. Wir werden also risikofreundlicher und glauben an Dinge, wie „Ich kann mich ändern“ oder „das Risiko ist es mir Wert“.
Liebe ist, neurologisch gesehen, also eine Sucht, ein Trieb und eine große Belohnung zugleich.

Phase 2: Das Zweifeln

Wenn es soweit ist, dass sich der Gedanke einer Trennung ein wenig eingenistet hat, wird er manchmal genauso schnell wieder unterdrückt. Wir denken an gute Zeiten und behaupten, wir seien überempfindlich. Es ist einfach einfacher, sich nicht damit auseinander zu setzten oder es zu leugnen.

Emotionale Menschen empfinden es als sehr hilfreich, die Beziehung in Bereiche einzuteilen und zu sehen, in welchen Bereichen sie sich gut fühlen und in welchen nicht. Ist es die Zärtlichkeit, die fehlt? Die Kompromissbereitschaft? Oder sind es die alltäglichen Konversationen, die nicht so laufen, wie gewünscht? Wenn ein Problembereich gefunden wurde, kann der Partner damit direkt konfrontiert werden und das Problem kann angegangen werden.

Diejenigen, die sehr rational an die Beziehung ran gehen, werden sich gerne aller Gründe, die für oder gegen ein Beziehung sprechen, bewusst. Eine klassische Liste oder auch ein Gespräch mit einem guten Freund sind einige der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Durch diesen Prozess müssen wir meistens einige Mal vor dem tatsächlichem Schlussmachen durch. Dies kann vor Allem auch nach der folgenden Phase zur Realität werden.

Phase 3: Was-dann-Sorgen

„Wenn ich jetzt Schluss machen würde…“. Diesen Satz zu beenden, fällt in dieser Phase oft sehr leicht. Antworten können hier sein: „…dann werde ich nie wieder glücklich,… dann finde ich nie wieder jemanden so Gutes oder … dann verliere ich alle gemeinsamen Freunde und werde auf jeden Fall erst mal ein schlechtes Leben haben. Eventuell steht sogar ein Auszug aus der gemeinsamen Wohnung an. Existenzielle Zweifel sind hier oft auch nicht unberechtigt. Dennoch wird klar, dass dies keine Gründe für ein Zusammenbleiben sein sollten. Aber in der Realität sind es gewaltige Ängste, die den Atem stocken lassen.
Einige dieser Sorgen können jedoch auch sinnvoll sein und sollten möglicherweise gut durchdacht werden.  Generell solltest du jedoch mit Niemand zusammen bleiben, wenn es nicht durch die Person selbst begründet werden kann. Nimm eine realistische Sichtweise ein. Ja, es wird negative Auswirkungen haben, aber zugleich hat alles auch seine positiven Seiten, die oftmals erst nach einiger Zeit sichtbar werden. Wie mit Wahrscheinlichkeiten bei Sorgen richtig umgegangen werden kann, liest du in  diesem Artikel.

Phase 4: Nach Sicherheiten suchen

Falls die Zweifel noch nicht ganz ausgeräumt sind, werden sie zumeist nach dieser Phase vorbei sein. Phase 4 ist sehr individuell und nicht jeder durchlebt sie. Vor allem sehr selbstsichere Menschen haben hier eher keine lange Verweilzeit. Sie besinnen sich darauf, dass man auch allein glücklich sein kann. Andere legen hier eine längere Pause ein. Viele warten auf den richtigen Moment, wollen sich erst nach neuen Optionen umsehen oder beratschlagen mit Freunden, was am besten ist. Das kann hilfreich sein, muss es aber nicht. Letztendlich sollten wir uns auch die Frage stellen, wie wir selbst behandelt werden wollen, wenn wir von unserem Partner verlassen werden.

Phase 5: Es ist so weit-das Schlussmachen

Wenn man sich nun nicht mehr furchtbar fühlt, weil alles vorbei ist oder auch einfach akzeptiert hat, dass es so nicht weit geht, dann ist es soweit. Egal ob tagelang geplant oder eine im Streit spontan ausgebrochene Kurzschlussreaktion. Irgendwann kommt es. Hoffentlich persönlich. Egal wie schwer es für einen selbst ist, solltest du deinem Partner gegenüber fair sein.  Im schlimmsten Fall ahnt der andere nichts und wird vollkommen überrumpelt.  Hier ist ein persönliches Gespräch sehr hilfreich, weil es eine Respekthandlung darstellt. Außerdem hilft es dabei, selbst mit der Situation abzuschließen. Studien zeigen, dass ein physisches Weggehen tatsächlich dabei hilft, Abschied zu nehmen und einen Schlussstrich zu ziehen.

Phase 6: Die Schuldfrage

„Hätte ich nicht doch noch etwas länger durchhalten können?“ „Habe ich meinem Panter die Chance gegeben, sich zu ändern?“ Die meisten Fragen, die uns in den Sinn kommen, wenn wir Schluss machen, sollten wir uns vorher stellen, nicht wenn es zu spät ist. Unserem Selbstwertgefühl tun wir mit grübeln über Vergangenes keinen Gefallen, auch wenn es wirklich schwer ist, sich nicht zu fragen, ob man selbst oder der Andere die Schuld trägt.
Die Schuldfrage hat noch keiner Beziehung geholfen, überwunden zu werden. Wenn die Schuld ganz klar beim Anderen liegt, dann fällt es einem oft leichter. Aber zu so einem Spiel gehören immer zwei. Mit diesen Gedanken kann man auch die eigenen Gefühle über die Schuld in den Griff bekommen. Hilfreich ist die Frage nach der Schuld lediglich dann, wenn man dadurch sein eigenes Verhalten reflektiert und zukünftig anders handeln möchte. zukünftiges Verhalten vermeiden möchte.

Schuldgefühle sollten aufgearbeitet werden, sonst verfolgen sie uns. In den meisten Fällen haben wir unser Bestes gegeben. Wir konnten emotional gesehen nicht anders handeln. Wir hatten nicht genügend Geld, um doch noch den Urlaub zu bezahlen, keine Zeit zur Paartherapie oder waren einfach ehrlich und wissen, dass es das nicht war. All dies können wir loslassen, indem wir uns immer wieder klar machen, dass wir alles gegeben haben, was zu dem Zeitpunkt möglich war. Es ist besser, jemanden früher zu verlassen als später. Es ist besser, ehrlich schlusszumachen, als unehrlich zusammen zu sein.

Phase 7: Vorwärtsschauen

Diese Phase kann am Anfang einer Trennung kaum jemand sehen und trotzdem ist sie da. Wir können uns von dem alten Partner lösen und uns auf den Rest des Lebens freuen. Ob mit oder ohne neue Beziehung. Denn das Leben geht weiter. Es gibt mehr, als nur einen Menschen, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen kann.

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Rituale helfen

Es ist kein Zufall, dass sich in vielen Romantikfilmen frisch Getrennte in Bars treffen und betrinken oder in der Wanne sitzen und Wein und Schokolade essen. Es sind bestimmte Rituale, die uns helfen, mit einer Trennung besser umzugehen.
In der Zeitschrift für Familienforschung, die von professionellen Mentaltrainern, Psychologen, sowie Soziologen geschrieben wurde, heißt es, dass uns Rituale dabei helfen, Abstand zu gewinnen und einer neuen Lebensphase ins Gesicht zu schauen. Zum einen sind die kurzzeitigen Rituale gemeint. Die Nacht im Club, um den Ex zu vergessen. Auch der One-Night-Stand oder die Anmeldung bei einem Dating- Portal gehören hier oft dazu.

Aber auch alltägliche Rituale, wie dem Ex-Partner/ der Ex-Partnerin per Handy zu schreiben  oder lustige Bilder zu schicken, sind hier gemeint. Es ist wichtig für den Alltag, ganz bewusst neue Rituale zu finden. Egal wer wen verlassen hat oder aus welchen Gründen dies geschehen ist, sobald es gemeinsame Witze, Aktivitäten oder Vorlieben gab, ist es wichtig diese zu erkennen und zu ersetzten. Abgesehen von den unzähligen Vorteilen von Ritualen, ist es jedes Mal ein wirklich unschöner Stich ins Herz, wenn einem aufs Neue bewusst wird, dass der Partner nicht mehr an der eigenen Seite ist.

Für viele von uns ist es am leichtesten, wenn uns jemand Anderes dabei unterstützt. In einer Beziehung, und vor allem danach, wenn man zu tiefst verletzt ist, gestaltet es sich aber auch nicht immer leicht, sich jemanden anzuvertrauen. Zum Glück gibt es mittlerweile einige Apps, die dabei helfen, unschöne Angewohnheiten abzulegen oder neue aufzubauen. Durch kleine Erinnerungen, ein Tagebuch oder einfach Zeit zur Reflektion werden wir uns unseren Handlungen viel bewusster und tun uns einfach schon dadurch was Gutes, dass wir uns nicht versehentlich in negative Gedanken werfen. Wir lernen, bewusst nach vorne zu schauen und verhindern unerwartet Erinnerungen, die uns nach hinten werfen.

Abstand nehmen

Damit es funktioniert mit dem „nicht erinnert werden“, müssen die Rahmenbedingungen wirklich passen. Schläfst du noch in seinen Sachen? Ist ihre Zahnbürste noch in deinem Badezimmer? Die Sachen, die uns schmerzhafte Stiche verpassen, sind nicht angewachsen. Eventuell ist nun die Gelegenheit, mal wieder umzudekorieren oder neue Kleidung zu kaufen. Verletz dich selbst nicht mehr, als nötig. Abstand ist das, was die meisten brauchen, ob sie wollen oder nicht. Physiologischer Abstand führt dazu, dass wir neue Erfahrungen sammeln und nicht mehr in alten Mustern hängen bleiben. Durch Abstand kann Heilung geschehen.
Das heißt aber auch, dass du dir einige Tage Zeit nehmen darfst, das alles zu tun. Grade wenn ihr zusammengewohnt habt, ist es das nicht immer so leicht. Fang mit den kleinen Dingen an. Ändere dein Profilbild, deinen Handyhintergrund, eventuell den Namen, den er oder sie in deinem Handy hat. Kleine Dinge können schon eine ganze Menge ausmachen. Durch das Ändern können wir schon in dem Moment Abstand nehmen und sind eher bereit, eine neue Richtung einzuschlagen. Auch, wenn es sich eventuell noch nicht so anfühlt.

Definition von Selbstliebe - persoenlichkeitsentwicklung.info

Das Schlussmachen richtig gestalten

Natürlich gibt es ein paar Dinge, die der logische Menschenverstand vorschreibt. Versuche möglichst, persönlich Schluss zu machen, schrei dabei niemanden an, versuche, Gründe zu nennen, ohne jemanden anzuklagen etc. Aber selbst, wenn man das alles wirklich beachten will, kommt es in der Situation doch leider ganz anders als es geplant war. Auch das ist ok und menschlich.

Rituale und Standards helfen nicht nur danach, sondern auch währenddessen.

    1. Um das Gespräch einzuleiten, gibt es Standardsätze, die nicht ohne Grund Standard sind. „Wir müssen reden.“ hat sich einfach bewährt.
    2. Während dem Gespräch zu sitzen, lässt die Knie weniger zittern und außerdem können die Hände in den Schoß gelegt werden. Natürlich gibt es hier kein „Muss“. Es gibt auch Situationen, in den der Verlassene „stärker“ ist, als man selbst und einen in den Arm nimmt. Zum Glück gibt es kein richtig und falsch, nur schmerzhafter und weniger schmerzhaft.
    3. Auch wenn es unangenehm ist, zu weinen, zeigt es doch, wie wichtig es ist. Gefühle zeigen, ist auch beim Schlussmachen kein Tabu, weiß die Psychologin Doris Wolf.
    4. Such erst das Gespräch mit deinem Partner, bevor du andere Schritte einleitest. Wenn du es dann doch nicht schaffst, Schluss zu machen, aber seine Sachen schon vor der Tür stehen und geklaut werden, ist das sehr unangenehm.
    5. Vertraue auf deine Intuition. Wenn es sich richtig anfühlt noch einen letzten Kuss zu geben, dann frag, ob es in Ordnung ist. Nur weil jetzt Schluss ist, heißt es nicht, dass es gar keine Gefühle mehr gibt. Die ersten Wochen werden die Umarmungen, die Küsse und die schönen Zeiten sehr fehlen, ein letzter Kuss ist eventuell auch das, was sich der Partner wünscht.

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

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Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

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  • Business Coaching
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  • Life Coaching
  • Hochsensibilitätscoaching
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  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
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Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)