Work Life Balance | Maßnahmen | Hausarbeit

Work-Life-Balance

Aug 25, 2020 | Familie & Kinder | 0 Kommentare

Work-Life-Balance – Top10 Maßnahmen vom Profi

Was bedeutet der Begriff „Work-Life-Balance“?

Jeder kennt dieses omnipräsente Wort. Besonders gestresste Mütter oder ausgelaugte Businessmanager sind auf die sogenannte Work-Life-Balance angewiesen. Wer sich schon einmal umgeschaut hat, weiß, dass unzählige Selbsthilfebücher dabei helfen sollen, den richtigen Lebensstil zu finden oder Arbeitsplätze durch effektive Maßnahmen besser an ihre Mitarbeiter anzupassen. Jeder hat dabei ein anderes effektives „Top-Secret“ zur perfekten Balance. So vielfältig, wie die Maßnahmen, sind dabei auch die Definitionen in den populärwissenschaftlichen Berichten. In Fachmagazinen meint der englische Begriff „Work-Life Balance“ die Beziehung zwischen Erwerbsarbeit („work“) und dem Rest des Lebens, wie Hobbies, Familie oder Freunde („life“). Das Konzept wird jedoch zunehmend ersetzt durch die Überlegung, dass wir im Leben auch Tätigkeiten nachgehen, die wir zwar als Arbeit empfinden, die jedoch als Solche nicht als Erwerbstätigkeit gelten. Somit hat sich der Begriff Life-Domain Balance herausgebildet. Fachlich wird der Begriff als „Einstellung gegenüber der eigenen Lebenssituation (…), die sich auf das Vereinbaren verschiedener Lebensbereiche, Rollen und Ziele bezieht“ definiert. (Syrek, Bauer-Emmel, Antoni & Klusemann, 2011, Development and validation of the Trierer Scale to Measure Work-Life Balance (TKS-WLB) Para. 2). Verschiedene Lebensbereiche werden somit nicht mehr getrennt voneinander gesehen, sondern müssen als integrative Bestandteile zu einem Bild zusammengefügt werden. Zusammengefasst bedeutet dies, dass wir uns nicht nur von unserer Arbeit erholen wollen, sondern auch von der Hausarbeit, Kindererziehung und anstrengenden Hobbies.

Idealbild

Um das Ganze noch etwas komplizierter zu machen, soll das Jonglieren mit den Lebensbereichen nicht nur dazu führen, dass wir uns überall zurechtfinden, sondern zusätzlich, dass wir diese Maßnahmen in Einklang mit den normativ subjektiven Vorstellungen unseres  idealen Lebens bringen. Das heißt also, dass wir eine Idee davon haben, wie wir gerne leben würden und wir diese Idee auch in unseren Balance-Maßnahmen einbauen. Dies meinen Psychologen, wenn sie von Life-Domain-Balance sprechen.

 

Und nun?- Richtig in Balance kommen

Wie genau diese Erholung von stressigen Situationen aussieht, hängt von dem Psychologen ab, den man zum Rat heranzieht. Eine der umfassendsten und am besten belegten Definitionen stammt von der Deutschen Psychologin Sabine Sonnentag. In ihrem „Recovery Experience Questionair“ stellt sie ein umfassendes Konzept vor. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass wir hier von einem Konstrukt reden. Also einer Annahme, die nicht einfach getestet werden kann, sondern von uns Menschen aufgestellt wird und nicht mit eindeutigen Fakten, wie Naturgesetzen dargestellt werden kann. Es ist eher eine Hilfestellung, um unsere nicht direkt beobachtbare Wirklichkeit zu beschreiben.

Sonnentag forscht schon seit Jahren an der Idee von Balance zwischen verschiedenen Lebensbereichen. Für sie besteht das Ausgleichen bzw. der Balance Part aus verschiedenen Bereichen. Zum einen werden bei jeder Tätigkeit in unserem Leben „funktionale Systeme“ beansprucht. Diese reichen von Kopfrechnen im Supermarkt, über Lesen der Bedienungsanleitung bis hin zum Arme heben beim Wäsche aufhängen. Sobald die Tätigkeit beendet ist, erholt sich das System wieder von ganz allein. Erst bei einer Überbeanspruchung müssen wir hier eingreifen. Doch dazu später mehr. Außerdem gibt es vier generelle Erholungstechniken, an denen wir im Allgemeinen arbeiten müssen, um auf unsere „Psychohygiene“ zu achten. Wir müssen uns Loslösen von der Arbeit, richtig entspannen und das Gefühl haben, unser Leben auch bewältigen zu können. Außerdem müssen wissen, dass wir unsere Freizeit tatsächlich auch nach unseren Bedürfnissen gestalten können. Das bringt uns schon zu den besten Maßnahmen für eine gelungene Life-Domain-Balance.

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Definition von Selbstliebe - persoenlichkeitsentwicklung.info

Top 10 Maßnahmen der Psychologie

Jeder von uns hat seine Life-Domain-Balance zum Teil selbst in der Hand. Weiterhin spielen Umwelt, Familie, Arbeit oder Partner eine Rolle. Im Folgenden findest du hier die fünf besten Tipps, die du selbst in deinem Alltag umsetzen kannst. Anschließend gibt es einige Ideen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die sich für mehr Ausgeglichenheit an ihrem Arbeitsplatz einsetzen wollen.

Top 5 im eigenen Haushalt

  1. Sich selbst kennen

Nicht jede Tätigkeit kann klar in Arbeit oder Freizeit unterteilt werden. Ist es beispielsweise Arbeit, seinem Kind ein Buch vorzulesen? An manchen Tagen sicher, aber an anderen bereitet es mehr Vergnügen, als Aufwand.
Hast du schon mal etwas von Mood-Regulation gehört?  Jeder von uns nutzt verschiedene Kognitive-  und Verhaltensstrategien, um seine Stimmung zu verbessern. Manche gehen gerne ins Kino, manche schließen sich kurz im Bad ein und spielen ein wenig mit dem Handy und einige Personen reden mit jemandem über ihre Situation, um kurz Dampf ab zu lassen. Ablenkungs- und Engagementsstrategien helfen dabei, durch Ablenkung negative Stimmungen zu vermeiden oder zu akzeptieren. Das Ganze funktioniert jedoch nur, wenn ich auch weiß, was mir am besten hilft. Um das herauszufinden, gibt es eine sehr praktische Methode:

Schreibe einen Tag lang von morgens bis abends alles auf, was du tust, um dich zu entspannen. Es darf alles vom Handyspiel über Kaffee, bis hin zum Saunabesuch sein. Sobald du das Gefühl hast, dass du dich dadurch besser fühlst, solltest du es aufschreiben. Notiere dir außerdem, warum du es als entspannend empfunden hast. Eventuell war das Joggen gut, weil du dich richtig auslassen konntest oder das Lesen eines Buches hat dir mehr geholfen, auf andere Gedanken zu kommen. Wenn du diese Übung einige Tage wiederholst, hast du schon bald dein ganz persönliches Life-Domain-Balance Tagebuch, auf das du in stressigen Zeiten einfach zurückgreifen kannst. Dann kannst du sehen, was du gerade brauchst und wie du dieses Bedürfnis ganz allein und selbstbewusst lösen kannst.

  1. Mentales Loslösen von der Arbeit

Sabine Sonnentag hat umfangreich recherchiert und getestet, wie wir uns von der Arbeit lösen können. Grundlegend kann man sagen, dass wir uns nicht erholen, wenn wir mit dem Kopf noch auf der Arbeit stecken. Wenn wir Zuhause noch auf Anrufe warten oder über eine Lösung für ein Arbeitsproblem nachdenken, wird das funktionale System, das wir für die Arbeit brauchen, nicht abgestellt.
Oft sind wir uns dessen nicht einmal bewusst. Wir gehen nach Hause, ohne wirklich aufzuhören, an die Arbeit zu denken. Dadurch wird sowohl die Arbeit selbst, als auch das Privatleben anstrengender. Bestimmte Rituale können uns jedoch dabei helfen, unsere Gedanken von der Arbeit wegzubekommen. Gerade für Selbstständige ist dies besonders wichtig.

Vor und nach der Arbeit können Handlungsgewohnheiten große Unterschiede in der empfundenen Belastung herbeiführen. Bevor du anfängst zu arbeiten, kannst du beispielsweise einführen, dir eine Uhr zu stellen. Solange die Uhr läuft, solltest du einer Tätigkeit nachgehen, die dich ablenkt oder entspannt. Wenn wir noch in Gedanken sind, dass wir Zuhause etwas erledigen müssen, empfinden wir unsere Arbeit nämlich als stressiger. In der Regel können wir genau dann nichts daran ändern, dass wir noch Kartoffeln kaufen müssen oder den Nachbarn zum Stadtfest zusagen wollen.

Viele finden es hilfreich, einen kleinen Notizzettel neben sich liegen zu haben und dort solche Gedanken festzuhalten, um sich nicht weiter ablenken zu lassen. Dasselbe gilt auch andersrum. Nach der Arbeit sollten wir uns kurz Zeit nehmen, um nicht weiter über Aufgaben nachzudenken. Sage dir bewusst, dass jetzt die Arbeit aufhört. Nimm dir jeden Tag eine Minute nach der Arbeit Zeit, um den Tag gedanklich zu schließen. Schließe sinnbildlich die Tür hinter dir und mache dir bewusst, dass damit auch deine Arbeit für heute hinter dir liegt.

  1. Ich-pack-das- Attitüde

Manchmal passiert es vor allem in stressigen Situationen, dass wir den Kopf in den Sand stecken wollen, weil wir denken, es nicht zu schaffen. Psychologen empfehlen, bewusst Situationen zu suchen, in denen wir Bewältigungserfahrungen erleben. Bewältigungserfahrungen entstehen durch freiwillige Herausforderungen im Privatleben, wie Sprachkurse oder sportliche Herausforderungen. Obwohl Selbstkontrolle verlangt wird, führen sie zu Erholung und Ablenkung von der Arbeit, weil sie neue interne Ressourcen, wie zum Beispiel Selbstbewusstsein, aufbauen. Dadurch manifestieren wir in uns die Einstellung, dass wir alles schaffen können und in anstrengenden Situationen behalten wir von nun an einen kühlen Kopf.

  1. Unregelmäßige Regelmäßigkeit

Das mit der Regelmäßigkeit ist so eine Sache. Manchen hilft es, sich im Alltag bewusst Zeit zum Entspannen und Ausgleichen zu nehmen. Andere stresst es allerdings, sobald der Plan nicht perfekt aufgeht, was im Alltag leider öfter vorkommt. Hierbei spielt die Erfahrung eine bedeutende Rolle. Frage dich selbst, ob du lieber ganz bewusst einen Plan hast und dich um drei Uhr nachmittags kurz mit deinem Lieblingsbuch zurückziehst, oder ob es dir eher hilft, im Hinterkopf zu behalten, dich im Laufe des Tages wenigstens 10 Minuten auszuruhen. Hier gibt es kein richtig und kein falsch. Höre auf dich selbst und versuche nicht, etwas zu erzwingen.

  1. Energie statt Zeit einteilen

Viele Tipps zur Life-Domain-Balance beziehen sich auf die 24 Stunden, die einem jeden Tag zur Verfügung stehen. Statt auf den zeitlichen Aufwand konzentrieren sich einige Psychologen, wie Van Hoof, auf den fähigkeitsbasierten Aufwand, der für die Arbeit betrieben wird. Darunter verstehen die Psychologen, dass wir unsere Fähigkeiten unter Anstrengung in die Arbeit einbringen. Diese Anstrengung kann unterschiedlich stark sein, sodass verschiedene Menschen von derselben Tätigkeit unterschiedlich stark belastet sind. Das hat verschiedene Folgen für uns, wie van Hoof´s Studie von 2007 zeigt. Diejenigen, die viel Anstrengung in ihre Arbeit einbringen und sich weniger stark von der Arbeit lösen können, nehmen weniger oft an Freizeitaktivitäten unter der Woche teil und arbeiten am Wochenende mehr, als solche, die wenig Aufwand einbringen. Außerdem empfinden sie sowohl Arbeits- als auch Freizeitaktivitäten als anstrengender. Sie schlafen schlechter unter der Woche und haben am Wochenende weniger Lust, in die nächste Arbeitswoche zu starten.

Wenn wir uns den Menschen wie einen Akku vorstellen, der nur begrenzte Kapazität hat, wird schnell offensichtlich, dass wir auf unsere Energie achten müssen. Ähnlich, wie im ersten Tipp, können wir auch für die anstrengenden Dinge ein Tagebuch führen und sehen, wie wir uns die Arbeit, unter Betrachtung der Anstrengung, einteilen wollen. Wenn wir Wäschewaschen und Staubsaugen als die beiden anstrengendsten Tätigkeiten des Haushalts wahrnehmen, können wir beispielsweise vermeiden, beides am selben Tag zu erledigen.

Für deine eigene Life-Domain-Balance gibt es passende Coaches, die wir dir gerne vermitteln. Wir beraten dich kostenlos und unverbindlich.

Top 5 Tipps in der Firma

Maßnahmen für die Life-Domain-Balance sollen Unternehmen nicht nur attraktiver für zukünftige Mitarbeiter machen, sondern auch die bestehenden Mitarbeiter angemessen fördern. Das macht nicht nur produktiver, sondern schafft auch noch ein angenehmes Arbeitsklima. Für Unternehmen ist es aber auch besonders wichtig, dass sich die Maßnahmen zur Life-Domain Balance rentieren. Sie dürfen nicht zu teuer sein, müssen angenommen werden und sollten sich positiv auf die teilnehmenden Mitarbeiter auswirken.

  1. Go with the flow

Seit Mitte der 60er Jahre ist das Leben der Individuen in der Gesellschaft immer wieder von Veränderungen geprägt. Der technologische Fortschritt stellt hierbei den wohl größten Faktor dar. Auch das Arbeitsumfeld und dessen Bedingungen haben sich einem starken Wandel unterzogen. Unternehmer sollten daher regelmäßig überprüfen, ob die Maßnahmen, die bereits stattfinden, noch angebracht und aktuell sind. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsmitteln, die die Mitarbeiter entlasten können. Dabei können jegliche Aspekte mit einbezogen werden. Eine schöne Arbeitsumgebung oder ein Massagesessel tragen ebenso zur Entlastung bei, wie Yoga- oder Sportkurse. Gibt es in deinem Betrieb bereits Maßnahmen, die zur Entspannung oder Verbesserung der Arbeitsbedingungen beitragen sollen und dir auch helfen?

  1. Arbeitszeiten beachten

Es gibt neue Anforderung sowohl an Arbeitnehmer, also auch an Arbeitgeber. Flexibilität und Eigeninitiative werden wichtiger. Diese Entwicklung der Gesellschaft hat dazu geführt, dass sich die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit immer weiter auflösen und sie zunehmend stärker unter gegenseitigem Einfluss stehen. Vor allem durch das Home-Office haben immer mehr Arbeitnehmer Probleme, die Arbeit vom Privaten zu trennen. Manchmal ist es auch genau andersrum. Durch flexibles Arbeiten zuhause können die Arbeitnehmer sich ihr Leben angenehmer gestalten. In jedem Fall gilt, dass der Arbeitgeber die Arbeitszeiten, die vereinbart wurden, beachten sollte. Darauf dürfen auch Arbeitnehmer bestehen. Schaltet nach der Arbeit, wenn möglich das Handy aus, beantwortet E-Mails nicht von dem privaten Computer und versucht hier, eine offene Kommunikation anzustreben. Nur wer offen über solche Themen mit dem Arbeitgeber redet, kann zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen.

  1. Kommunikation und Information

Die ersten beiden Tipps machen es deutlich: Life-Domain-Balance-Maßnahmen sind ein offener Dialog. Jeder von uns entspannt anders und hat verschiedene Bedürfnisse. Der Arbeitnehmer kann gezielt Maßnahmen vorschlagen, die er sich wünscht. Andersrum kann der Arbeitgeber auch nachfragen, was sich die Arbeitnehmer wünschen würden. Ein schönerer Pausenraum oder eventuell ein gemeinsamer Firmenausflug? Wichtig ist, die Mitarbeiter nicht zu den Maßnahmen zu verpflichten. Vielmehr kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter als Kunden ansehen. So kann er Maßnahmen anbieten, durch deren Nutzen die Mitarbeiter ein intrinsisches Bedürfnis nach Balance befriedigen können. Die Arbeitnehmer profitieren von einer verbesserten Life-Domain Balance, die Arbeitgeber erhöhen dabei sowohl die Produktivität, als auch die Motivation und die Ausgeglichenheit Ihrer Mitarbeiter. Wer immer noch nicht überzeugt ist, der sei an den Hawthorn-Effekt erinnert. Manchmal verbessert sich das empfundene Balance-Gefühl allein dadurch, dass der Vorgesetzte sich offensichtlich bemüht.  Wichtig ist auch, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter von den Maßnahmen und auch von seinen Rechten informiert. Weiß der Arbeitnehmer, dass er Yogakurse oder Seminare zur Stressbewältigung besuchen kann? Selbst, wenn das Unternehmen nicht viel anbieten kann, weil es dafür keine Kapazitäten oder finanziellen Mittel hat, kann der Vorgesetzte auf staatliche Maßnahmen hinweisen. Wissen alle werdenden Eltern, wie lange sie von der Arbeit freigestellt werden können? Sind alle Arbeitnehmer um die Möglichkeiten zur Auszeit bei einer familiären Pflegebelastung informiert? Kommunikation ist hier ein wichtiges Mittel. Ein kurzer Flyer reicht schon aus, um die Maßnahmen, die zur Verfügung stehen, sichtbar zu machen.

  1. Gezielte Seminare zur Life-Domain-Balance

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern zu Workshops für Weiterbildungsmaßnahmen .  Hierbei empfiehlt es sich, jemanden einzuladen, der die Mitarbeiter über eine gesunde Life-Domain-Balance aufklärt und informiert. Das muss nicht teuer sein und kann langfristig einen positiven Einfluss auf das ganze Unternehmen haben. Diese Seminare können sowohl von Privatpersonen als auch von ganzen Firmen besucht werden. Eventuell kann der nächste Betriebsausflug durch ein solches Seminar ersetzt werden.

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Die häufigsten Fragen

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unter Persönlichkeitsentwicklung wird die Entwicklung der individuellen Verhaltens- und Ausdrucksweisen, der eigenen Stärken und des persönlichen Stils, verstanden. Der Idealzustand gleicht dabei einer erfolgreichen und glücklichen Persönlichkeit. Dazu gehört eine kritische Selbsteinschätzung, bei der man sich mit den eigenen Schwächen auseinandersetzt und seine Lebensziele klar definiert. Selbstbewusstsein und Souveränität werden gestärkt, die sich wiederum unmittelbar auf die individuelle Ausstrahlung und das Kommunikationsverhalten auswirken. Gleichzeitig ist auch eine bessere Bewältigung von Krisen und Problemen gewährleistet. Aufgrund der Stärkung der eigenen Potenziale wird die private Zukunftsentwicklung des Einzelnen positiv beeinflusst.

Welche Themen umfasst die Persönlichkeitsentwicklung?

Zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung zählen unter anderem:

  • Selbstverwirklichung
  • Familie & Kinder
  • Liebe & Beziehung
  • Gesundheit & Sport
  • Achtsamkeit & Spiritualität
  • Urlaub & Freizeit
  • Bildung & Wissen
  • Wohnen & Umfeld
  • Karriere & Berufung
  • Finanzen & Geldfluss
  • Unternehmen & Führung

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Themen im Hinblick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über die oben genannten Themen kannst du auf unserem Portal noch mehr erfahren und nachlesen.

Weitere Themen, die bei der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle spielen, sind unter anderem auch Aufgeschlossenheit, Eigenverantwortung, Veränderung, Ausdauer und Zielfokus, sowie Fehler-Feedback und Lebenslanges Lernen.

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?

Persönlichkeitsentwicklung ist bereits von Geburt an ein fließender Prozess, auf den wir zunächst keinen Einfluss nehmen. Die eigene Persönlichkeit ist immer in einer dynamischen Entwicklung und wird sowohl durch natürliche Anlagen, als auch durch das soziale Umfeld und die eigenen Lebenserfahrungen bedingt. Auch wir können bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung nehmen. Um bewusst Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen, sind zumeist tief gehende Methoden, wie zum Beispiel Hypnose oder Psychotherapie, hilfreich.

Wie kann ich an meiner Persönlichkeit arbeiten?

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit umfasst viele verschiedene Schritte auf dem Weg hin zu einer Verbesserung. Zu Beginn solltest du dir einige Fragen stellen, wie unter anderem:

  • Wie bin ich und wie möchte ich sein?
  • Was erwarte ich vom Leben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist mir wichtig?

Wenn du diese Fragen ehrlich und umfassend für dich beantwortet hast, kannst du die nächsten Schritte hin zu deiner Persönlichkeitsentwicklung einleiten. Dazu zählen unter anderem das Erlernen von mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit, Befriedigung eigener Bedürfnisse, oder auch die Verbesserung der Kommunikation.

Was prägt die Persönlichkeit eines Menschen?

Die Persönlichkeit eines Menschen wird unter anderem von körperlicher Erscheinung, Verhalten, Denkmuster, Einstellungen und Überzeugungen, Werte und Emotionen, bestimmt. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Beziehungsgestaltung, die Familiengründung und die Berufswahl eine große Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Demnach hinterlassen bestimmte Erfahrungen im Leben auch in unserem Charakter Spuren und tragen ebenfalls zu der Veränderung unserer Persönlichkeit bei. Natürlich spielt auch der Umgang mit diesen Lebenserfahrungen eine maßgebliche Rolle, positives Denken wirkt sich weiterhin günstig auf unsere Persönlichkeit aus.

Nach welchen Kriterien sollte ein Coach ausgewählt werden?

Für die Auswahl eines geeigneten Coaches sollte man als potenzieller Klient oder Auftraggeber auf einige Kriterien achten. Ein seriöser Coach sollte zum einen eine fundierte akademische Ausbildung und Berufserfahrung aufweisen. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse und die Lebenserfahrung des Coaches. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung ist ein weiteres wichtiges Indiz für ein hohes Qualitätsniveau des Coachings. Ein seriöser Webauftritt und das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs kennzeichnen einen anerkannten Coach.

Auf unserem Portal haben wir verschiedene Coaching-Arten vorgestellt und die besten Coaches miteinander verglichen. Dank unserer umfangreichen Vergleichstabellen wirst du die Coaches hinsichtlich verschiedener Kriterien bestens analysieren können und dich problemlos für einen geeigneten Coach entscheiden.

Welche Arten von Coaching gibt es?

Coaching ist keine Beratung, sondern versucht vielmehr, durch gezielte Fragen einen Raum für Optionen und Bewusstsein zu schaffen. Mit dieser Haltung wird beinahe jedes Thema und Problem mittels Spezifikation des Coaches behandelt. Das Coaching verfolgt immer ein zuvor definiertes Ziel.

Bei Persönlichkeitsentwicklung.info erhältst du u. a. Auskunft zu folgenden Coaching-Arten:

  • Business Coaching
  • Unternehmenscoaching
  • Life Coaching
  • Hochsensibilitätscoaching
  • Burnout Coaching
  • Marketing Coaching
  • Finanzcoaching
  • Fitness Coaching
  • Paarcoaching
  • Ernährungscoaching
  • Gesundheitscoaching
  • Mobbingcoaching
  • Lebenscoaching
  • Karriere Coaching
  • Jobcoaching
  • Systemisches Coaching

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching kann in unterschiedlichen Situationen sinnvoll sein. Es dient dabei nicht nur zur Beseitigung von Problemen und Defiziten, sondern trägt auch zur Leistungsverbesserung und zum Leistungserhalt bei. Sowohl auf beruflicher Ebene als auch auf persönlicher Ebene gibt es einige Anhaltspunkte, die auf die Notwendigkeit eines Coachings hinweisen.

Beruflich:

  • Durch Organisationsstrukturen bedingte Probleme
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen
  • Unstimmigkeiten in Organisationskultur und Führungsstil
  • Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen
  • Professionalisierung der Berufsrolle

Persönlich:

  • Blockaden jeglicher Art (Leistung, Kreativität, Motivation)
  • Lebens- und Karriereplanung
  • Persönliche Sinnkrisen, z. B. mangelndes Selbstvertrauen
  • Abbau von Stress und Burnout
  • Akute Konflikte (Beziehung, Familie, andere Personen)